cultur communal und MIL präsentierten Soul Night im Schwanensaal gemeinsam mit hochkarätigen Gastmusikern / 300 Gäste feierten in Partylaune
„Soul Night“ erneut großer Erfolg
Die Musiker-Initiative Lampertheim begeisterte gemeinsam mit Gastmusikern das Publikum im Schwanensaal und versetzte die Gäste in Partystimmung. Foto: Sigrid Samson
LAMPERTHEIM – An die Erfolgsgeschichte der vergangenen Jahre konnte auch die diesjährige „Soul Night“ unter der Projektleitung von MIL-Mitglied Helmut Wehe absolut anknüpfen - in diesem Jahr erstmals im Schwanensaal in Lampertheim. Musiker aus den eigenen Reihen und hochkarätige Gastmusiker sorgten für ein Konzert mit großartiger Partystimmung für die rund 300 Gäste. Dabei kam das Publikum in den Genuss der beliebten schwarzen Popmusik der sechziger, siebziger und achziger Jahre. Der Einfluss vieler Musiklegenden aus dieser Zeit ist bis heute in der Popmusik deutlich spürbar und viele musikalische Klassiker aus dieser Zeit erfreuen sich auch heute noch großer Beliebtheit.
Zur zehnköpfigen Besetzung gehörten neben Projektleiter Helmut Wehe (Gesang und Gitarre) die beiden Sängerinnen Michelle Bradshaw und Elke Singer sowie der Sänger Clint Grimes aus Kaiserslautern, der bereits im vergangenen Jahr das Publikum begeisterte. Für das groovende Fundament sorgte Schlagzeuger Hans-Jürgen Götz. Matthias Karb glänzte am Keyboard und Hans Heer am Bass. Als Trompeter wirkte Gastmusiker Manfred Kinle mit, am Saxophon präsentierte sich Michael Gilb. Christian-Otto Engelhardt brachte die Fans mit seinen Posaunen-Einsätzen in Stimmung.
Nach dem gemeinsamen Opening zog Frontmann Clint Grimes mit „Soulman“ das Publikum sofort in seinen Bann und brachte spätestens zu „Ladies Night“ die Mehrheit im Saal zum Mitsingen und Tanzen. Nicht nur durch seinen großartigen Gesang, sondern auch durch seine einzigartige Bühnenpräsenz gelang es Clint, das Publikum zu begeistern und einfach jeden zum Mitmachen zu den Soul-Klängen anzuregen. Zu „Street Life“, dargeboten von Elke Singer, stachen die Soloeinsätze am Saxophon durch Michael Gilb hervor. Auch Matthias Karb erntete mit einem Keyboard-Solo tobenden Applaus, ebenso wie beim Klassiker „September“, zu dem viele Gäste nicht nur auf der Tanzfläche im vorderen Bühnenbereich eifrig mittanzten. Trompeter Manfred Kinle beeindruckte mit seinen Trompeteneinsätzen. Auch Michelle Bradshaw sorgte mit ihrer rockigen Stimme und dem Song „Chain of fools“ für sensationelle Partystimmung. „Do you like the music?“ fragte Clint Grimes in die Menge und die Stimmung erreichte ihren Höhepunkt. „Yeah, yeah“ konterten die Gäste und bei „Sweet soul music“ waren die Gäste nicht mehr zu bremsen und feierten in bester Partylaune. Auch etwas ruhigere Klänge waren von Clint zu hören mit „Me and Mrs. Jones“. Nach der Pause ging es mit dem bekannten und beliebten Song „Car wash“ von Michelle Bradshaw weiter. Bei „Superstition“ von Helmut Wehe glänzte auch Christian-Otto Engelhardt mit seinem Solo auf der Posaune, ebenso wie zu „Papa was a Rolling Stone“. Hierzu kam auch Manfred Götz am Schlagzeug zu einem besonderen Solo-Einsatz und faszinierte das Publikum im Saal. Tobender Applaus war den Musikern gewiss. Zahlreiche weitere Songs folgten und die Besucher ließen die Musiker nicht ohne Zugabe von der Bühne. „We are family“ und weitere Lieder ließen die Stimmung erneut steigen und alle klatschten, tanzten oder sangen eifrig mit.
Wehe lobte auch den Einsatz von Herbert Kuntzmann und seinem Thekenteam, die alle Hände voll zu tun hatten, um die 300 Gäste mit Getränken zu versorgen. Patrick Schneller übernahm Ton und Technik. Die zusätzlich installierte Technik im Schwanensaal sorgte für verbesserte Akustik und trug mit zusätzlichen Farbstrahlern zu einem rundum gelungenen Musikkonzert bei. Im Vorverkauf konnten 280 Eintrittskarten verkauft werden, die restlichen waren auch am Veranstaltungsabend schnell ausverkauft. Auch das neue Konzept mit der Platzreservierung wurde laut Manfred Scholz und Gabi Wesp, Stadt Lampertheim, vom Publikum sehr gut angenommen. Die insgesamt 112 reservierbaren Plätze auf Stühlen und auf Barhockern an Stehtischen waren im Vorfeld restlos ausverkauft.
Die Resonanz des Publikums war äußerst positiv und die MIL-Mitglieder freuen sich auf künftige Musikveranstaltungen in den neuen Räumlichkeiten. Am 2. November präsentiert die MIL „What the world needs now is love“, einen Jazzabend mit Nicole Metzger. Hans Heer, leidenschaftlicher Jazzer und Projektleiter des Abends hat sich hierfür zur Unterstützung hervorragende Gastmusiker auf die Bühne geholt. Karten sind an den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Sigrid Samson