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  • Mo., 19. August 2019, 08:54 Uhr
    25 Mannschaften werfen sich beim 22. Canadierrennen des WSV in Schale 

    Spannende Kopf-an-Kopf Rennen und einfallsreiche Kostüme 

    Der Wassersportverein Lampertheim hatte wieder zum lustigen Spektakel an den Altrhein eingeladen. 25 Mannschaften gingen an den Start, die sich das ein oder andere Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten. Foto: Eva Wiegand


    LAMPERTHEIM - Tummeln sich Spiderman und Schneewittchen auf dem Gelände des WSV dann ist es wieder soweit: Die Kanu-Polo-Abteilung lädt zum Canadierrennen ein. 25 Boote waren bei der 22. Auflage am Start: Zehn Mix-, acht Herren- und sieben Damenmannschaften kämpften sich über den Altrhein. „Heute haben wir den höchsten Stand der letzten zehn Jahre“, freute sich Mitorganisator und zweiter Vorsitzender des WSV Rainer Vetter über die zahlreichen Anmeldungen. Er kümmert sich um den sportlichen Part. Ansprechpartner für die Teilnehmer ist wiederum Thomas Wernz, der stieg übrigens auch ins Boot als Steuermann, denn jede Mannschaft bekam Unterstützung durch ein Mitglied der Kanu-Polo-Abteilung. Neben Teilnehmern aus Bürstadt, Sandhofen und Sandhausen – also dem grßeren Umkreis – stieg auch eine komplette Familie ins Boot. Drei Tage vor der Veranstaltung haben die Teilnehmer schließlich die Möglichkeit zum Trainieren und Ausprobieren.“Es soll eine Spaßveranstaltung sein und keinen Leistungscharakter haben“, machte Vetter deutlich. Die meisten Teilnehmer schickte Athlets for Charity ins Rennen und füllte fünf Boote. Die Mix-Mannschaft von Athlets for Charity sicherte sich sogar den ersten Platz, dicht gefolgt von Sax & Klee auf Platz zwei und den Gipfelstürmern auf Platz drei. Die Sorge von Moderator Fritz Röhrenbeck, das Boot der Herrenmannschaft der Fat Hunters könne womöglich auf Grund laufen im nicht ausgebaggerten Altrhein, bestätigte sich glücklicherweise nicht. „Der Leichteste wiegt 112 Kilo, der schwerste 144 Kilo“, ließ Röhrenbeck verlauten. Da müsse man schonmal nachrechnen, „Respekt, dass ihr das Boot überhaupt in Bewegung bekommen habt.“ Schließlich setzten sich die S.Chippendales an die erste Stelle bei den Herrenmannschaften, gefolgt von den Bemebelpiraten und dem Titelverteidiger Äppelwoi Express auf Platz drei, die diesmal nicht an ihren Erfolg vom letzten Jahr anküpfen konnten. Bei den Damen erreichten die Devils Angels den ersten Platz, Platz zwei sicherte sich die Mannschaft Mama Mia. Reloaded Network ruderte auf Platz drei. Bei der Siegerehrung am frühen Abend winkten kleine Gewinne für jeden. Die Kostümwertung trafen schließlich die Mannschaften selbst. Hier begeisterte das Team Cavapaddeltappi am meisten, über Platz zwei freuten sich die Bloody Marys und die Mannschaft Schneewittchen sicherte sich den dritten Platz für ihre einfallsreiche Kostümierung.

    Im Anschluß wurde kräftig weiter gefeiert beim Sommerfest des WSV mit Live-Musik und leckeren Getränken. Höhepunkt war schließlich wieder das Feuerwerk über dem Altrhein. Eva Wiegand

    Foto: Eva Wiegand


     

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