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Di., 28. Oktober 2014, 10:14 Uhr
Herbstferienspiele der Stadtjugendförderung mit dem THW
Spannender THW-Workshop zum Thema Abseilen und Retten
Vertrauen muss man haben, wenn man am Seil hängt, wie Stefan Seitz hier mit den vier jungen Workshop-Teilnehmern demonstriert. Foto: Hannelore Nowacki
LAMPERTHEIM – Ganz hoch hinaus und tief hinab ging es am Samstag beim Workshop des Technischen Hilfswerks Ortsverband Lampertheim (THW) zum Thema Abseilen und Retten – ein Angebot im Rahmen der Herbstferienspiele der Stadtjugendförderung. Ort des Geschehens: Die Wormser Rheinbrücke auf der hessischen Seite. Erst kurzfristig war der Kurs zustande gekommen, nachdem sich die vier wagemutigen jungen Leute im Alter von zwölf bis fünfzehn Jahren angemeldet hatten. Mit zwei Fahrzeugen hatten die ehrenamtlichen THW-Mitglieder unter der Leitung der Jugendbetreuer Martin Münd und Florian Hoppner die Jugendlichen an der Zehntscheune abgeholt und sie zum Einsatzort gefahren. Vor der praktischen Übung am Seil kam die theoretische Unterweisung im Abseilen und Retten aus verschiedenen Höhen. Bei dieser mehrstündigen Aktion erhielten die Jugendlichen einen Eindruck von der Arbeit des THW und erlebten, was es heißt, ganz oben zu stehen, über das Geländer zu steigen, sich in die Gurte setzen und am Seil hängend herunterzuschweben - im Vertrauen auf das Können der THW-Helfer. „Das kostet Überwindung, bis man im Gurt drinsitzt“, weiß Betreuer Hoppner. Auf die Jugendgruppe im THW aufmerksam zu machen, das sei ein Ziel der Aktion. Janet erzählte in einer kleinen Pause auf der ersten Plattform: „Ich hatte ganz schön Angst bis man drinsitzt, aber dann war es cool“. Lukas fand das Abseilen spannend, aber schon „recht komisch, wenn du in der Luft hängst“. Natalia berichtete von einem Kribbeln im Bauch – „ab er als ich unten war, echt cool“. Jill erzählte: „Ich hatte schon Angst, aber ich liebe Adrenalinkicks“. „Die sind voll nett zu uns“, lobte sie die Leute vom THW und Janet meinte: „Obwohl man die nicht kennt, kann man volles Vertrauen haben“. Auf dem Weg nach unten stellte sich bei allen ein strahlendes Lächeln ein. Nun war die nächste Steigerung dran, der Workshop wurde in der Höhe auf Straßenniveau fortgesetzt. Hannelore Nowacki
Das Abenteuer ist bestanden, aber keine Spur von Aufregung. Foto: Hannelore Nowacki