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  • Sa., 11. Juni 2016, 13:55 Uhr
    Inthronisierung von Spargelkönigin Stefanie II. und gekonnter Fassanstich

    Spargelfest eröffnet – beste Stimmung und volle Innenstadt

    Spargelkönigin Stefanie II. nach ihrer Inthronisierung durch Bürgermeister Gottfried Störmer. Foto: Hannelore Nowacki

    Spargelkönigin Stefanie II. nach ihrer Inthronisierung durch Bürgermeister Gottfried Störmer. Foto: Hannelore Nowacki

    LAMPERTHEIM – So darf es am Samstag und Sonntag gerne weitergehen – das schöne Sommerwetter zur Eröffnung des Spargelfestes 2016 am Freitagabend verlockte zum ausgedehnten Festbummel. Überall Musik, überall etwas Leckeres zur Stärkung, das Spargelfest ist ein Fest für alle Sinne. Bei Eis Oberfeld kam jede Menge Eis in Becher und Waffeltüten und DJ Julien von den Seychellen spielte Charts und Hits, garniert mit einer Light-Show und Videoclips. Die Krönung des Abends fand am frühen Abend im voll besetzten Festzelt auf dem Schillerplatz statt – die Inthronisierung der neuen Spargelkönigin Stefanie II. durch Bürgermeister Gottfried Störmer mit feierlichem Umlegen der Schärpe. Zahlreich waren die Ehrengäste, unter ihnen stark vertreten die Lokal-, Landes- und Bundespolitik sowie die erste Lampertheimer Spargelkönigin Karin I. und weitere ehemalige Spargelhoheiten, Familienangehörige und Freunde. Zur Einstimmung auf die Zeremonie rief Sängerin Barbara Boll das Publikum zum Singen des „Lampertheimer Spargellieds“ auf. Alle konnten sich stimmlich engagieren, denn der Text für die vier Strophen lag auf den Tischen aus.

    Zum Abschied überreichte Bürgermeister Gottfried Störmer der vorherigen Spargelkönigin Elena I. ein Foto und Blumen. Foto: Hannelore Nowacki


    Spargelkönigin Stefanies Vorgängerin im Ehrenamt, Spargelkönigin Elena I., nahm ihren Abschied mit bewegter Rede und viel Applaus. Bürgermeister Störmer verabschiedete Elena I. mit großem Dank für ihre Regentschaft im Dienste der Spargelstadt Lampertheim, die sie „mit ihrer charmanten und sympathischen Art“ gestaltet hat. Elena I. ließ die Zuhörer in ihrer Reminiszenz teilhaben an eindrucksvollen und vergnüglichen Erlebnissen während ihrer einjährigen Amtszeit und dankte allen, die sie unterstützt haben. Ihrer Nachfolgerin wünschte sie eine ebensolche gelungene Amtszeit. „Wer Spargel isst, der sündigt nicht“ war Elenas abschließender Tipp für die Spargelsaison.

    ürgermeister Gottfried Störmer holte gezielt aus, während Otto Edinger, Vorsitzender des Wirtschafts- und Verkehrsvereins, dem Fass Halt gab. Fassanstich gelungen – das Freibier floss in die Krüge und Gläser und Spargelkönigin Stefanie II. strahlte beim Verteilen. Foto: Hannelore Nowacki


    Begleitet von festlichen Klängen des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehren Hofheim und Bürstadt mit Stabführerin Stefanie Bär zog die neue Spargelkönigin ins Zelt ein, geleitet vom Jungbauernvorsitzenden Michael Schmidt. In ihrer Antrittsrede verkündete die neue Spargelkönigin Stefanie II., dass sie das königliche Flair des Spargels gerne in Veranstaltungen verbreiten werde, in Lampertheim und über die Landesgrenzen hinaus. Aufgewachsen und verwurzelt in Lampertheim als Spross der Spargel-„Dynastie“ Steinmetz, wurde ihr der Spargel „in die Wiege gelegt“, wie Landrat Christian Engelhardt in seiner Rede sagte. Die neue Spargelkönigin ist fachkundige Spargelkennerin und im bürgerlichen Leben als Kauffrau für Marketingkommunikation im Familienbetrieb tätig.

    Im Festzelt auf dem Schillerplatz wurde in heiterer Stimmung gefeiert. Ein Muss war das Singen des „Lampertheimer Spargellieds“ vor der Inthronisierung von Spargelkönigin Stefanie II. Foto: Hannelore Nowacki


    Landrat Engelhardt richtete sein Lob an beide Regentinnen: „Menschen wie Sie braucht unser Landkreis, braucht Lampertheim, die Produkte unserer Region bekannt machen – Sie wissen wieviel Zeitaufwand Ihr Amt bedeutet und streben es trotzdem an“. Jungbauernvorsitzender Michael Schmidt überbrachte der neuen Spargelkönigin seine Gratulation auch im Namen des örtlichen Bauernverbandes und der Landfrauen. Mit Spannung erwartet, kam es nach der Zeremonie zum Fassanstich durch Bürgermeister Störmer. Ausgestattet mit eigenem Holzhammer, setzte er nach nur drei beherzten Schlägen den Fluss des Freibiers in Gang. Zuvor hatte Landrat Engelhardt in heiterer Rede eingeräumt, er würde dem Bürgermeister lieber die Inthronisierung abnehmen als den Fassanstich. Hannelore Nowacki

    Großer Rummel am Dom und auf dem Europaplatz – ein Vergnügen für Jung und Alt. Foto: Hannelore Nowacki

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