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  • Di., 02. Februar 2016, 00:25 Uhr
    SKK 50 feierte Kinder- und Jugendsitzung – volles Bürgerhaus und gute Stimmung

    Spaß für Groß und Klein im „Zauberwald“

    TITELSpaß für Groß und Klein im „Zauberwald“1

    BÜRSTADT – Früh übt sich, wie die Fastnacht mit traditionellem Brauchtum und vor allem viel Spaß gefeiert wird. Beim Spiel- & Kulturkreis 50 (SKK 50) Bürstadt stand am Sonntagnachmittag die Kinder- und Jugendsitzung auf dem Programm – ein dreistündiges Vergnügen unter dem Motto „Zauberwald“ für Groß und Klein. Im großen Saal des Bürgerhauses war es voll geworden, viele lustige Kostümierungen waren zu sehen. Wie bei den Großen des SKK 50 in der Prunksitzung sorgte die KKM-Hofkapelle für den musikalischen Schwung und auch der Elferrat, nach Art von Zauberwaldbewohnern kostümiert, die Garden und das Bürstädter Prinzenpaar Silke I. und Erhard I. zogen mit dem Narhalla-Marsch durch den Saal auf die Bühne. Sitzungspräsidentin Viviane Mallig eröffnete die Kindersitzung in wohlformulierten Reimen in Bäschdädder Mundart. Das Prinzenpaar war ebenfalls ganz auf das junge Publikum eingestellt. Silke I. forderte in der Begrüßungsrede „Kinder an die macht, ihr macht heute Fassenacht“ und der Prinz kündigte an, beim Umzug am Sonntag viele Bonbons auf die Gass‘ zu werfen. Tanzbeiträge wechselten mit Vorträgen und Sketchen ab und wer keine Lust mehr hatte, zwischen den Erwachsenen zu sitzen, reihte sich an der Bühnenkante zwischen die anderen jungen Schaulustigen ein. Die „Young Stars“ präsentierten in ihren schönen rot-weißen Gardeuniformen einen modernen Gardetanz, dann betraten Constantin und Laurin Morweiser die Bühne, der eine mit Bauch und Gehstock als Opa ausgerüstet, der andere als junger Computerfreak. Was die beiden sich gegenseitig ideenreich an den Kopf warfen, brachte junge und ältere  Zuschauer zum Lachen. Ein Hinweis für alle, die beim Christkind etwas bestellen wollen – es gibt einen Link im Internet. Auch die Liebe gibt es dort auf den ersten Klick und das Schlussmachen sei auch ganz einfach – mit den Tasten Alt-Entfernen. Für ihren glanzvollen Auftritt zur Musik des Kinofilms „Die Eisprinzessin“ wurden die entzückenden „Tanzmäuse“ in ihren eisblauen Kostümen vom Stadtprinzenpaar mit Prinzenorden belohnt und vom begeisterten Publikum erhielte sie viel Applaus. Drei Sketche, geschrieben von Frank Gumbel, hatten die Schule als Thema. Louisa Wilms und Selina Kipfstuhl verkündeten als „Emmy und Emma“ eigene, lustige Regeln, nervten sich gegenseitig als Schülerin und Lehrerin Fräulein Hilde Schmitt oder als Vater und Tochter nach der Zeugnisausgabe. Bühnenerfahrung haben die beiden Rednerinnen schon bei den „FlowerPowerKids“ gesammelt, der Kindersainäwwelgruppe unter der Leitung von Frank Gumbel. Ein Bewegungsspiel folgte und dann der nächste Sketch mit dem Titel „Marco Polo und die Königin“, vorgeführt von Hanna Althapp und Alicia Kukutschka. Dieser Sketch kam bei den Kindern besonders gut an, aber auch die neuen Schulregeln waren lustig.

    Als Schlumpfballett hatten die „Riwwelkigelsche“ eine magische Anziehungskraft auf die jungen Fans. Foto: Hannelore Nowacki


    Schnell war die Pause vorbei und die Tanzmariechen Luisa-Marie Morweiser und Saskia Wenz stimmten das Publikum mit ihrem Gardetanz auf die kommenden Ereignisse ein. Die „Riwwelkigelsche“ unter der Leitung von Jasmin Heiderich hatten sich in blaugesichtige Schlümpfe und andere Akteure verwandelt, die das Publikum mit ihrer getanzten Erzählung verzauberten. Eine kurze Schunkelrunde machte die Zuschauer bereit zum nächsten Vortrag. Johanna Tausch mimte den französischen Maler „Pierre“, der seine lebendigen  Kunstwerke originell interpretiert. Seine außergewöhnlichen Werke gelangen mit Unterstützung von Elferrat, Publikum und Prinzenpaar – jede Szene eine herrliche Pointe und Anlass zum Lachen. „Bitte empfehlen Sie mich weiter“, sprach der Künstler mit französischem Akzent. Aber gerne. Bald darauf schwebte die Tanzgruppe „Salt’n Pepper“ in den verhexten Zauberwald, aus dem Zauberkessel dampfte es, faszinierende Magie. Groß und Klein reihten sich dann in die Polonaise ein, die durch den Saal führte und der Beginn vom bevorstehenden Ende der Kinder- und Jugendsitzung war. Hannelore Nowacki

     

     

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