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  • Fr., 07. November 2014, 22:46 Uhr
    Sozialdemokraten besuchen Teilzeitinternat des WSV

    SPD: Arbeit des WSV ist „Bereicherung“

    LAMPERTHEIM - Informationen aus erster Hand erhielten die Stadtverordnete der SPD Lampertheim Anfang November in den Räumen des Wassersportvereins.  Die Spargelstädter Sozialdemokraten besuchten im Rahmen eines Vor-Ort-Termins die Kanuakademie und das Talentförderprogramm, das der WSV gemeinsam mit dem Kanuclub Lampertheim seit Mitte dieses Jahres betreibt.

    Das Konzept fußt derweil auf zwei Säulen: Der Talentaufbaugruppe und der Talentfördergruppe. Während in der Talentaufbaugruppe zweimal die Woche ein zweistündiges Bewegungs- und Sportangebot  in der Goetheschule angeboten wird, ist die Talentfördergruppe einem Teilzeitinternat ähnlich: Auf dem WSV-Gelände können junge Sportlerinnen und Sportler werktags ab 11.30 bis 16.30 Uhr betreut auf dem Wasser und in der Halle trainieren. Damit die schulischen Leistungen den sportlichen in nichts nachstehen stehen Hausaufgabencoaches bereit. Kooperationspartner ist hierbei des Lessing-Gymnasium Lampertheim, ein Schulsportnebenzentrum des Kreises Bergstraße. 20 Plätze stehen hierfür zur Verfügung, knapp die Hälfte hiervon sind derzeit belegt.

    Hierbei betonte Bernd Brechenser, einer der Initiatoren des Projektes, dass die Ausbildung der jungen Sportler keineswegs einseitig erfolgt: „Wir betreiben hierbei insbesondere in der Talentaufbaugruppe verschiedene Sportarten.  Wenn jemand zum Beispiel positiv im Handball oder Fußball auffällt, empfehlen wir demjenigen auch den Gang in einen entsprechenden Verein.“ Krafttraining steht dann in der Talentfördergruppe im Mittelpunkt.

    Vereinsvorsitzende Erika Gabler machte deutlich, dass „der Weg hin zu einem solchen Programm nicht einfach war. Zweieinhalb Jahre Vorbereitung waren nötig, bis das Konzept ausgearbeitet und alle Fördermöglichkeiten ausgeschöpft waren.“ Dass dies Erfolg hatte dokumentiert Gabler ebenso: Ohne Förderung würde ein Platz in der Talentfördergruppe weit über 300 Euro kosten, der tatsächliche Preis beträgt 150 Euro pro Monat und liegt damit „genau auf dem Niveau der kommunalen Betreuungseinrichtungen. “

    Die SPD begrüßte derweil das Vorgehen bei WSV und KCL ausdrücklich: „Diese Einrichtung ist eine Bereicherung für Lampertheim.  Wir freuen uns, dass die Stadt Lampertheim hier mit 3000 Euro eine Anschubfinanzierung hat leisten können“, schloss SPD-Fraktionsvorsitzender Hans Hahn  den rund einstündigen Austausch zwischen dem Verein und den Vertretern aus Stadtverordnetenversammlung und Magistrat. zg

    Kanu-Club und Wassersportverein Lampertheim fördern in der Kanuakademie aktiv junge Talente. Foto: Archivfoto Sigrid Samson


     

     

     

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