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  • Fr., 15. Februar 2019, 09:34 Uhr
    Sanierung beginnt beim Dach – Kosten im Haushalt eingestellt

    SPD-Fraktion beim Vor-Ort-Termin in der Sporthalle

    Die Sporthalle hat nach vierzig Jahren eine Auffrischung nötig, davon machten sich die SPD-Fraktionsmitglieder bei ihrem Vor-Ort-Termin selbst ein Bild. Foto: Hannelore Nowacki



    HOFHEIM – Das Dach lässt den Regen durch, die Lüftungsanlage ist nicht mehr ordentlich steuerbar und auch der Fußboden weist Schäden auf. Doch auf den ersten Blick macht die Sporthalle einen gepflegten Eindruck. Das stellten die Stadtverordneten der SPD-Fraktion bei der Hallenbesichtigung am Montagabend anerkennend fest. Hausmeister Rudi Niederhöfer gibt sein Bestes, ist sich aber darüber im Klaren: „Nach vierzig Jahren ist das einfach Abnutzung“. Das betrifft auch die Dehnungsfugen auf der Tribüne. Bei ihrem „Vor-Ort-Termin“ ließ sich die fast komplette SPD-Fraktion mit ihrem Vorsitzenden Marius Schmidt von Niederhöfer durch das Gebäude führen, ganz genau schauten die Parlamentarier die Stellen an, die ihnen der Hausmeister zeigte. Durch die Türen ziehe es herein und der Boden habe sich an mehreren Stellen verformt. Die Schweißnähte im Hallenboden haben sich teilweise gelöst, wie beim genauen Hinschauen gut erkennbar war. Da es nicht regnete, waren keine Eimer aufgestellt, aber die exakte Positionierung hat Niederhöfer überall auf dem Boden markiert, sieben Stellen seien es. Fachbereichsleiter Christian Hering und Architekt Michael Köthe vom städtischen Immobilienmanagement hatten schon 2017 die Anregungen zur Sanierung aufgenommen. Den Fraktionsmitgliedern standen sie für fachliche Fragen vor Ort zur Verfügung und machten von den Schäden Notizen. Ins Rollen sei die Sache gekommen, als die Jusos im Frühjahr 2017 in der Sporthalle ihr Fußballturnier durchführten, berichtete Schmidt. Damals habe der Hausmeister gesagt: „Da g’heert was gemacht“. Und es wurde etwas gemacht. „Das ist uns als SPD in besonderer Weise wichtig“, betonte Schmidt, deshalb seien 172.000 Euro für die Dachsanierung in den Haushalt 2019 eingestellt worden. Würde das Gebäude komplett energetisch saniert werden, wären ungefähr 800.000 bis 900.000 Euro fällig, erklärte Fachbereichsleiter Hering. In der Feinplanung werde geprüft, ob es Fördermittel für das Dach gibt. Köthe teilte die Überlegung mit, dass das neue Dach eventuell eine flache Neigung für den besseren Wasserablauf bekommen könnte. Schritt für Schritt, Jahr für Jahr werde nun saniert, stellte Schmidt in Aussicht. Es gehe dabei um die Förderung des Vereinssports und um die Sportstätte für die nächste Generation zu erhalten. Der Investitionsstau müsse aufgelöst werden – nach dem Hofheimer Bürgerhaus mit 2,5 Millionen Sanierungskosten sei dies das nächste Großprojekt. „Wir haben alle gesehen, dass die 172.000 Euro gut investiert und notwendig sind“, fasste Schmidt die Lage zusammen und versprach: „Wir werden die nächsten Jahre dranbleiben“. Hannelore Nowacki

     

     

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