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  • Di., 22. November 2016, 14:46 Uhr
    Sozialdemokraten wollen Schwerpunkte im Wohnungsbau und in der Infrastruktur setzen

    SPD hält jährliche Klausurtagung ab

    LAMPERTHEIM – Das alljährliche Haushaltsplan sowie die Planung politischer Initiativen standen im Mittelpunkt der Klausurtagung der SPD Lampertheim am vergangenen Samstag im Vereinsheim des Odenwaldklub Lampertheim.

    Die Sozialdemokraten legten dabei den gemeinsamen Kurs von Fraktion und Partei für die kommende Sitzungsgrunde des Stadtparlamentes fest. Die SPD möchte gemeinsam mit der FDP unter anderem den Kerweplatz in Hüttenfeld sanieren, Schwallspülklappen gegen den Kanalgeruch in Neuschloß installieren und das Projekt „Nette Toilette“ umsetzen.

    Schwerpunkt der Beratungen soll aus Sicht der sozialliberalen Koalition auch ein Sofortprogramm für bezahlbaren Wohnraum werden. „Die Ergebnisse der Armuts- und Sozialkonferenz sind eindeutig: Es fehlt an bezahlbarem Wohnraum. Daher möchten wir im kommenden Jahr zwei Wohnungsbauprojekte in der Kernstadt verwirklichen. Dazu möchten wir eine Kampagne für den Erwerb von Belegungsrechten an bestehenden Wohnungen auflegen. Dies wird sich im Haushaltsplan niederschlagen“, so die SPD.  

    Ebenso Teil der Klausurtagung war ein Vortrag von Eva Spaniol von der Drogen- und Suchtberatungsstelle Prisma in Lampertheim. Sie brachte den Anwesenden die Arbeitsweise der Beratungsstelle näher und machte deutlich, dass  „aufsuchende Sozialarbeit im Kampf gegen einen Kreislauf von Armut, Sucht und sozialem Abstieg wünschenswert wäre.“

    Lobende Worte fand dabei auch die Zusammenarbeit mit dem Koalitionspartner, der FDP: „Die Koalition mit den Liberalen ist aus unserer Sicht in ihrem ersten Jahr eine echte Erfolgsgeschichte geworden. Mit der Neuaufstellung des Stadtmarketings, der Gestaltung der Innenstadt durch die Umsetzung des Programms Stadtumbau sowie der Stärkung der sozialen Ausrichtung unserer Stadt haben wir Impulse gesetzt, von denen alle Bürger profitieren. Der Haushaltsplan stellt dabei die notwendigen Weichen. Wir bauen den Investitionsrückstau langsam ab, schließen trotzdem mit einem Überschuss ab und entwickeln Lampertheim zu einer modernen und sozialen Stadt.  Unsere Gemeinsamkeiten sind dabei noch lange nicht aufgebraucht“, so SPD-Fraktionsvorsitzender Marius Schmidt abschließend. zg

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