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  • Di., 26. Juli 2016, 09:11 Uhr
    Das Bürgerhaus wird für über 2 Millionen Euro umgebaut

    SPD-Sommertour zur teuersten Baustelle des Jahres

    Die SPD-Sommertour in Hofheim startete am Alten Rathaus, das nach Umbau und Sanierung des Bürgerhauses Sitz der Außenstelle wird. Foto: Hannelore Nowacki


    HOFHEIM – Für ihre SPD-Sommertour durch Hofheim hatte die siebzehnköpfige Gruppe am Montagabend das ideale sonnige Wetter und auch für das abschließende Begrüßungsfest mit Bier und Grillwurst an der Schubertstraße, Ecke Graf-von-Stauffenberg-Straße für die Neubürger, zu dem die SPD Hofheim eingeladen hatte, passte es perfekt. Die Hofheimer SPD hatte Rad fahrende Verstärkung aus Hüttenfeld und Neuschloß und auch die Lampertheimer Kernstadt war vertreten. Stadtverordnetenvorsteherin Brigitte Stass (SPD) nahm teil, Erster Stadtrat Jens Klingler (SPD) ließ sich entschuldigen. Am Treffpunkt vor dem Alten Rathaus begrüßte Ortsbezirksvorsitzende Silke Lüderwald die Gruppe. Sie wies auf die lange Tradition der SPD-Sommertour hin, die 1979 allerdings noch auf der Rolle sitzend stattfand. Mit Blick auf das Alte Rathaus und das zukünftige provisorische Domizil der Hofheimer Verwaltungs-Außenstelle in der früheren Bäckerei gegenüber, erklärte Hans Hahn, SPD-Geschäftsführer in Hofheim, dass nach Umbau und Sanierung des Bürgerhauses die Verwaltung in das Alte Rathaus umziehen werde und möglicherweise auch die Bücherei hier Platz findet. Auf dem Parkplatz am Feuerwehrstützpunkt war der nächste Halt. Ein Teil der Baumscheiben wurde schon großflächig erweitert und mit durchlässigem, hellem Belag versehen. „Hier ist auch die Kerb“, erklärte Hahn den nicht ortsansässigen Tour-Teilnehmern. Der angrenzende Kinderspielplatz werde nach der Sommerpause erneuert. Als erstes Ergebnis des Spielplatzkonzeptes seien 40.000 Euro in den städtischen Haushalt eingestellt worden. Die Jusos hätten sich dafür stark gemacht, dass entsprechend dem Bolzplatzkonzept der SPD ein Basketballkorb installiert wird, berichtete Juso-Vorsitzender Marius Schmidt, der auch SPD-Fraktionsvorsitzender in der Stadtverordnetenversammlung ist. Der Korb sei nicht neu, sondern werde aus der Hagenstraße umgesetzt, wo er nicht mehr benötigt werde. Nächster Halt war das Bürgerhaus, das in dem die Umbau- und Sanierungsarbeiten bereits begonnen haben. Mit insgesamt 2,2 Millionen Euro sei dies der größte Haushaltsposten - in diesem Jahr sind 1,4 Millionen Euro, im Jahr 2017 werden 800.000 Euro in den Haushalt eingestellt, erklärte Schmidt. Allerdings hätten sich das Land Hessen und der Bund mit über einer Million Euro aus dem kommunalen Investitionsförderprogramm an den Kosten beteiligt, die bereits in der Summe enthalten seien. Bei einem Rundgang durch das Gebäude erklärte Hahn die zukünftige Nutzung der umgebauten Räumlichkeiten. Drei Kinderkrippengruppen werden hier untergebracht – eine Investition in die Zukunft für die wachsende Bevölkerung in Hofheim, meinte Hahn. Im modernisierten Foyer mit Anbau werden die Vereine weiterhin Platz für ihre Aktivitäten haben. Hinter dem Anbau werde ein Spielgelände eingerichtet. Der große Saal wird, wie alle anderen Räume, mit neuen Fenstern ausgestattet. Da der Gastronomiebetrieb eingestellt wurde, erhalten die Vereine eine kleine Küche, die Schauspieler können sich über Duschen freuen. Warm und stickig war die Luft im Saal auch bei der Besichtigung, im Sommer ein bekannter Nachteil. Zukünftig soll sich das ändern, Hahn kündigte einen gemeinsamen Antrag mit der Hofheimer CDU für eine Klimaanlage an. Die Fahrt ging weiter zum Bahnübergang Bibliser Weg, den die Deutsche Bahn umbauen wird, nächste Station war der Bahnübergang Wattenheimer Weg, der ebenfalls neu gestaltet wird. Ursprünglich habe die SPD die Neugestaltung angeregt, erklärte Rita Rose. In der Verlängerung Karlsbader Straße war die Beleuchtung das Thema, auch hier gebe es einen SPD-Antrag. Letzter Halt vor dem Neubürger-Begrüßungsfest war an der Bahnlinie, wo die Deutsche Bahn die Lärmschutzwand verlängern wird. Hannelore Nowacki

     

     

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