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  • So., 01. März 2015, 20:10 Uhr
    Buntes Programm mit Tanz und politischen Themen / Ehrung für Klaus Kraft

    SPD tanzte in den März

    Im Rahmen der ‚Märzfeier‘ der SPD Lampertheim wurde eifrig getanzt zu den musikalischen Beiträgen der Sandy Showband. Foto: Sigrid Samson


    LAMPERTHEIM - Vielfältige Unterhaltung mit Tanz und auch politischen Themen erwartete die Besucher der SPD-Veranstaltung am vergangenen Samstag in der Halle des Wassersportvereins. Unter dem Motto „Tanz in den März“ lud die SPD Lampertheim-Mitte auch in diesem Jahr wieder zur traditionellen Märzfeier ein - die gesamte Lampertheimer Bevölkerung war zu diesem Ereignis recht herzlich eingeladen. Das Programm war wie in jedem Jahr auch diesmal wieder bunt gefächert. Neben dem politischen Referat, für das sich diesmal Landratskandidat Gerald Kummer verantwortlich zeichnete, erfolgte auch die Ehrung eines langjährigen Mitglieds der SPD. Die Sandy-Showband spielte anschließend zum Tanz auf, während eine Tombola mit attraktiven Preisen die Anwesenden zum Mitspielen einlud.

    Ortsvereinsvorsitzender der SPD und Erster Stadtrat Jens Klingler begrüßte die zahlreich erschienen Gäste. „Was für den Wassersportverein die Regatta, ist für uns die anstehende Wahl“, eröffnete Klingler die Veranstaltung und forderte die Gäste zur Abgabe ihrer Stimme bei der Landratswahl am 22. März auf. Er erwähnte auch, dass der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier in Kürze nach Lampertheim kommen wird. Die Landesregierung werde auch daran gemessen, wie sie zukünftig die hessischen Kommunen finanziell ausstatten wird, merkte Klingler an.

    „Kummer kümmert sich“ lautet nach Aussage von Gerald Kummer sein Motto für die bevorstehende Wahl. Bei seiner persönlichen Vorstellung benannte er einige für ihn wichtige politische Themen. Er erwähnte, dass seine Herkunft aus dem Finanzfachwesen auch eine Verbindung zu Jens Klingler aufweist, der einen ähnlichen Werdegang verzeichnet.

    Seit Kummers Aktivität als Landtagsabgeordneter ist ihm die verbesserte finanzielle Ausstattung der Kommunen ein wichtiges Anliegen. Er betonte auch, dass von der kommenden Landratswahl des Kreises Bergstraße eine Signalwirkung auf die Politik des Landes ausgehen werde. Seines Erachtens sei es dringend erforderlich, dass die Landesregierung in Wiesbaden künftig mehr Gelder in den „kommunalen Topf“ eingeben müsse, um zu gewährleisten, dass weiterhin keine Grundsteuern und Kindergartengebühren erhöht werden müssen oder kommunale Dienstleistungen abgegeben werden, die dringend benötigt werden. Es gilt, laut Aussage Kummers, ein Zeichen zu setzen gegen die falsche Politik aus Wiesbaden, und aufzuzeigen, dass die Bevölkerung hiermit nicht einverstanden ist. Als weiterer Schwerpunkt seiner politischen Tätigkeit nannte Kummer die Bildungspolitik – zu erwähnen seien hierzu sowohl die dringend erforderliche Sanierung einiger Schulen als auch der Ausbau der Schulsozialarbeit im Kreis Bergstraße. „Auch der soziale Wohnungsbau gilt es zu fördern – hier muss mehr getan werden“ ergänzte er seine Ausführungen und hob auch die Notwendigkeit hervor, mehr bezahlbare und öffentlich geförderte Wohnungen zu schaffen – „die Mieten müssen auch für sozial schwächere Mitbürger bezahlbar sein“. Es gelte auch, Vorsorge zu treffen, um die Naherholungsgebiete und die Grundlagen für die Aktivität der Vereine wie beispielsweise den Wassersportverein zu erhalten und dafür Sorge zu tragen, dass der Altrhein nicht weiter ‚verlandet‘ – erwähnte er ein typisches Lampertheimer Thema, welches aber auch in der Umgebung zum Tragen kommt. Es sei ein Skandal, dass die Planfeststellung im Stadtteil Rosengarten immer noch nicht auf dem Tisch liegt – da auch hier dringender Handlungsbedarf besteht, möchte sich Kummer verstärkt für dieses Thema einsetzen, falls er die Wahl gewinne.

    „Holland und die Schweiz sind bereits Vorreiter in Bezug auf den Ausbau der ICE-Trasse“ fügte er hinzu und betonte, dass hierbei bestehende Waldbiotope nicht zerstört und Erholungsgebiete erhalten werden sollten.

    Auch das unverzichtbare Ehrenamt müsse in Zukunft gefördert werden. Zum Schluss seines Referates gab er den Anwesenden mit auf den Weg, von ihrem Wahlrecht zum Landrat des Kreises Bergstraße regen Gebrauch zu machen.

    Klaus Kraft wurde im Anschluss an das politische Referat für seine 40-jährige Mitgliedschaft in der SPD ausgezeichnet und erhielt hierfür ein Urkunde sowie ein kleines Präsent, überreicht von Jens Klingler und Gerald Kummer gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten Christine Lambrecht.

    Viele Tanzbegeisterte standen bereits in den Startlöchern, um zu den musikalischen Beiträgen der Sandy-Showband das Tanzbein schwingen zu können. Die Formation der professionellen Band mit den Musikern Helmut Wehe, Patrick Embach, Alex Kiesow, Walter Helbig sowie Sängerin Elke Singer bot den Gästen ein vielfältiges musikalisches Programm mit modernem Repertoire. Die Tanzfläche füllte sich rasch – getanzt wurde nicht nur Foxtrott, sondern auch Jive, Rumba und viele andere Tänze zu bekannten Liedern. Auch Landratskandidat Kummer ließ es sich nicht nehmen, gemeinsam mit seiner Gattin das Tanzbein zu schwingen. Es wurde bis in die späten Abendstunden hinein eifrig getanzt, lockere Gespräche wurden geführt, und die Gäste genossen das gemütliche Beisammensein in angenehmer Atmosphäre. Sigrid Samson

    Jens Klingler, Ortsvereinsvorsitzender der SPD Lampertheim (l.), Christine Lambrecht, parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion (2.v.l.) und SPD-Landratskandidat Gerald Kummer ehrten Klaus Kraft (2.v.r.) für seine 40-jährige Mitgliedschaft in der SPD Lampertheim. Foto: Sigrid Samson


     

     

     

     

     

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