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  • Fr., 16. Dezember 2016, 08:45 Uhr
    Schlauchturm und Feuerwehrauto, Hängematte und Kletterfelsen

    Spielplatz an der Feuerwehr für 60.000 Euro erneuert

    Zur Einweihung des Spielplatzes an der Gartenstraße hatte der Weihnachtsmann viele Schokoladenweihnachtsmänner mitgebracht.
    Foto: Hannelore Nowacki


    HOFHEIM – Der neu gestaltete Spielplatz an der Gartenstraße nahe der Feuerwehr hat seinen ersten Test bei der Einweihung am Donnerstagvormittag mit Auszeichnung bestanden. Großes Lob kam auch schon von Bürgermeister Gottfried Störmer, Ortsvorsteher Alexander Scholl und allen, zur Einweihung gekommen waren. Während Bürgermeister Gottfried Störmer die einleitenden Worte sprach, hatten die Kinder aus den beiden ersten Klassen und der siebten Klasse der Nibelungenschule die Gelegenheit alle neuen Spielgeräte und den Bolzplatz mit dem neuen Basketballkorb spielerisch zu erobern. Viele Kinder wollten gleich hoch hinaus und hangelten sich über die Netze der Kletterpyramide bis zur Spitze. Auch der Schlauchturm, eine originelle Kletterburg aus hellem Holz, lockte die bewegungsfreudigen Kinder sogleich an. Auf dem hoch umzäunten Bolzplatz düsten vor allem die älteren Kinder über den Asphalt. Dass eine Tischtennisplatte sich bestens zum Ballspielen eignet, wenn die kleinen weißen Bälle und Tischtennisschläger nicht zur Hand sind, bewies eine Menge begeisterter Kinder. Nach so viel Rennen und Bewegung darf man sich in die große Hängematte legen – oder einfach auch, weil es Spaß macht. Auch der Trampolin erwies sich als Attraktion. Bis zum Frühjahr soll der überdachte Kleinkindbereich mit Sandkasten und Pergola, Feuerwehrauto und Kleinkindschaukel fertig sein. Nach der kalten Jahreszeit wird Rollrasen verlegt und Flächen bepflanzt. Wo erforderlich, ist der Boden als Fallschutz mit Sand, Holzhackschnitzeln weich gepolstert. Riesige Erdmengen waren für den DIN-gerechten Fallschutz und die neuen Pflasterflächen auszustatten zu bewegen, berichtete Sabine Vilgis, Leiterin der Technischen Betriebsdienste. Diese hatten die Arbeiten koordiniert und ausgeführt. Über das Bolzplatzkonzept, das mit dem Jugendbeirat erarbeitet worden war, wurde der neue Korb installiert. Erst im Oktober hätten die Arbeiten beginnen können, weil noch andere Projekte fertigzustellen waren. Bei einem milden Tag wie bei der Einweihung werden die Kinder zum Spielen kommen, ist sich Bürgermeister Störmer sicher, der den Spielplatz als „gelungene Arbeit“ lobte. Gut gefiel ihm, dass die Kinder bei der Einweihung dabei waren, denn „eine Eröffnung ohne Kinder ist wie Weihnachten ohne Weihnachtsmann“. Das Besondere an diesem Spielplatz sei das Thema Feuerwehr, schon wegen der Nähe zur Feuerwache – und das Spielangebot für alle Altersgruppen von Null bis vierzehn Jahre. In Absprache mit der Schule wurde der Felsenhügel angelegt, der besonders geeignet sei, die motorische Entwicklung der Kinder zu fördern. Im Haushalt waren 45.000 Euro und zusätzlich 15.000 Euro für Fremdleistungen veranschlagt, die auch gebraucht wurden. Die Doppelschaukel, Mülleimer und Bänke wurden wiederverwendet, das alte Gerüst der Pyramide blieb erhalten. In der Zuhörerrunde, die den Erläuterungen des Bürgermeisters und der Leiterin der Technischen Dienste lauschte, waren Ortsvorsteher Alexander Scholl, die Magistratsmitglieder Hans Hahn und Hans Schlatter sowie die Schulleiterin Daniela Vogel und die Lehrerinnen der beiden ersten Klassen Antje Weitz und Christine Walter. Der Weihnachtsmann mit weißem Rauschebart und dem bekannten roten Gewand wartete auf seinen Einsatz, der schließlich mit leerem Jutesack endete, als alle Schokoladenweihnachtsmänner von Oberfeld an die Kinder verteilt waren. „Den Spielplatz kennt jeder als Feuerwehr-Bolzer“, erzählte Ortsvorsteher Scholl. Als Kind sei er gerne hier gewesen, die Attraktion damals sei eine Reifenschaukel gewesen, mit der man allerlei habe anstellen können. Zur Feier und zum Aufwärmen für Groß und Klein füllten Mitarbeiterinnen der Technischen Betriebsdienste heißen Punsch ohne Alkohol in die mitgebrachten Porzellanbecher. Zur Freude von Bürgermeister und Ortsvorsteher sangen die Grundschulkinder am Schluss noch ein paar Weihnachtslieder, darunter auch die fröhliche „Weihnachtsbäckerei“. Hannelore Nowacki

    Nachdem die Spielgeräte ausprobiert waren und sich die Einweihungsfeier dem Ende näherte, sangen die Grundschulkinder einige Weihnachtslieder. Foto: Hannelore Nowacki


    Wer möchte Spielplatzpate werden?

    Ein wichtiges Anliegen hatte Bürgermeister Störmer: Es möge sich ein Spielplatzpate für den Spielplatz in der Gartenstraße finden, der täglich nach dem Rechten schaut und die Betriebsdienste informiert, wenn etwas auffällig sei, repariert oder gereinigt werden müsste. Von den 40 Lampertheimer Spielplätzen werden bereits 17 von zwölf Bürgern betreut, bei zwei von den sieben Spielplätzen und zwei Bolzplätzen in Hofheim seien zwei Spielplatzpaten tätig. Seit 2010 gibt es Spielplatzpaten. Bei Interesse bitte bei den Technischen Betriebsdiensten nachfragen.

     

     

     

     

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