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Fr., 07. Juli 2017, 09:28 Uhr
Zwei Sportgeräte in der Florianstraße eingeweiht / Integration unkompliziert fördern
„Sport ist ein wunderbarer Weg sich kennenzulernen“
Nachhaltige Maßnahme direkt an der Unterkunft in der Florianstraße: Die Zwei Outdoor Sportgeräte wurden am Donnerstag offiziell eingeweiht. Foto: Eva Wiegand
LAMPERTHEIM – Integration funktioniert am besten durch Sport. Denn einen einfacheren Weg miteinander ins Gespräch zu kommen, sich kennenzulernen, gibt es wohl nicht. Deshalb freute sich Sport-Coach Marius Schmidt am vergangenen Donnerstag ganz besonders, zwei neue Sportgeräte in der Florianstraße einweihen zu können. Noch mit rot-weißen Absperrbändern versehen, nahmen die Bewohner der fünf Häuser den neuen Outdoor-Tischkicker sowie die Tischtennisplatte in Augenschein. Hier sollen in Zukunft nicht nur Flüchtlinge den Schläger schwingen oder den Ball kicken, auch die Anwohner sind herzlich eingeladen, die ein oder andere Partie dort auszutragen. Im Rahmen des Förderprogramms „Sport und Flüchtlinge“ des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport erhielt die Stadt Lampertheim für das Jahr 2016 10.000 Euro, die das Geld in sinnvolle in Sport- und Bewegungsangebote für Flüchtlinge investierte. Ein Teil des Geldes floss in die Arbeit der Vereine, außerdem konnte ein Bouleplatz an der Unterkunft in der Chemiestraße realisiert werden. Der Restbetrag wurde in die vom Bauhof installierten Outdoor-Sportgeräte an der Flüchtlingsunterkunft in der Florianstraße investiert. „Das ist ein weiterer kleiner Beitrag zur Integration und Begegnung“, meinte der Sportcoach, der, genauso wie Bürgermeister Gottfried Störmer, erster Stadtrat Jens Klinger und Koordinator der Lampertheimer Flüchtlingshilfe Kurt Stass, hofft, dass der Begegnungsplatz sowohl von Flüchtlingen als auch von den Anwohnern rege genutzt wird. Für 2017 wird das Förderprogramm „Sport und Flüchtinge“ in Lampertheim fortgesetzt. Da sich die Höhe der Fördersumme nach der Anzahl der untergebrachten Flüchtlinge richtet, erhöht sich der Betrag in 2017 auf 12.500 Euro. Eva Wiegand