Mo., 19. Juni 2017, 12:31 Uhr
Spaß und Bier beim Sommerfest des Vereins der Howwemer Kerbeborsch und –mädels
Sportliche Höchstleistungen im bierernsten Wettkampf

Geschicklichkeit war bei der Olympiade, insbesondere beim Dreibeinrennen gefragt, wie hier beim Balancieren auf wackelnder Bank. Foto: Hannelore Nowacki
HOFHEIM – Eine heiße Nacht erwartete die durchhaltestarken Gäste beim Sommerfest des der Howwemer Kerbeborsch und –mädels am Samstag, denn DJ Rick sorgte beizeiten für fetzige Musik und die Kerbeborsch mit Kerbemädels hatten sich mit der Austragung ihrer Olympiade auf einen langen Abend vorbereitet. Sechs Teams hatten sich bei Spielleiter Alexander Rank angemeldet, die sich in mehreren Disziplinen wie Dreibeinrennen, Basketball, Bierkrugstemmen oder beim Elefantenspiel bewähren und gegen starke Gegner durchsetzen mussten. Bevor die Teams sich beim Dreibeinrennen über Bänke bewegten und unter Tischen hindurch krochen, mussten sie aneinander gefesselt werden, eine Aufgabe, die den fesselnden Mädels eindeutig kunstgerechter gelang als den Kerbeborsch. Eine ordentliche Bierdröhnung war bei der Olympiade möglicherweise von Vorteil, die sich aber auch nebenbei beim Kräftemessen einstellen konnte, denn Voraussetzung für die nächsten Aufgaben einer Runde war vielfach das zügige Leeren einer Flasche Bier. Beim Elefantenspiel konnte der Hochgeschwindigkeits-Drehwurm um die Bierflasche den möglichen Rausch verstärken und den stärksten Mann umhauen. Die Teams waren unter fantasievollen Namen zur Olympiade angetreten, die ahnen ließen, dass es ihnen besonders auf den Spaßfaktor ankam, wenngleich für die drei Spitzenteams attraktive Preise ausgelobt waren: Bei den „Lambos“ zeigten sich Lampertheimer und Bobstädter vereint, das Team „The Big Beer Theory“ überließ das Bier sicher nicht der Theorie allein wie auch vom Team „Die betrunkenen Zwei“ zu erwarten war. Die Älteren kamen als „Altis“ und die „Junge Union“ gab sich äußerlich zu Beginn des feucht-fröhlichen Abends zwar heiter, aber nüchtern. Ortsvorsteher Alexander Scholl und weitere örtliche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens waren frühe Gäste und die Kinder hatten auf dem Grillplatz-Gelände viel Platz für Spaß und Spiel. Die Speisekarte versprach kulinarischen Genuss, verstärkt durch würzige Düfte vom Grill. Mit dem traditionellen Schubkarrenrennen ging das sportliche Treiben zu Ende. Hannelore Nowacki