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  • Fr., 10. Dezember 2021, 09:22 Uhr
    KAMPF GEGEN CORONA: Schnelltests als Angebot auf freiwilligere Basis

    Stadt Bürstadt organisiert Testangebot in Kitas

    BÜRSTADT – Die vierte Pandemiewelle macht auch nicht vor den hiesigen Kinderkrippen und Kindertagesstätten (Kita) halt. Betroffen davon können sowohl die Kinder als auch das Personal sein. Zerschlagen hat sich zuletzt die Hoffnung auf eine landesweiten Teststrategie. Für eine Testpflicht fehlt die Rechtslage, so dass letzten Endes jeder Träger selbst entscheidet, ob Tests durchgeführt werden. Die Bürstädter Kita-Verwaltung hat daher in den letzten Tagen entsprechende Vorbereitungen getroffen, um in Eigeninitiative schnellstmöglich flächendeckend Schnelltests in den Bürstädter Kitas und Krippen anbieten zu können. Diese hatten zuvor ihr Interesse bekundet und erhielten bereits in dieser Woche ihre Tests für die kommende Woche. Die Entscheidung fiel dabei auf die Verwendung der sogenannten Lolli-Schnelltests, die für jedes Alter zumutbar sind. Wattestäbchen werden zur Probeentnahme in den Mundraum geführt und sind einfach anzuwenden. So können in der kommenden Woche zweimal wöchentlich montags und mittwochs Lolli-Schnelltests für die Kinder angeboten werden. Die Teilnahme ist freiwillig, eine Nichtteilnahme der Kinder zieht keine Konsequenzen nach sich. „Da die Maßnahme aber besonders dann Sinn macht, wenn alle mitmachen, haben wir die dringliche Bitte an alle Eltern, das Angebot anzunehmen“ appelliert Bürgermeister Bärbel Schader zur Mitwirkung aller Betroffenen. Jeder durchgeführte Test hilft letzten Endes der Aufrechterhaltung eines risikominimierten Kita-Betriebes. Infektionen können dadurch viel früher erkannt werden. Das Angebot gilt zunächst für den laufenden Dezember sowie den kommenden Januar und umfasst ein Finanzvolumen von über 40.000 Euro für städtische und kirchliche Einrichtungen. Eine Landesförderung bezuschusst die Maßnahme zur Hälfte. Da die Pandemie unabhängig der Kita-Trägerschaft wütet, unterbreitet die Stadt Bürstadt mit der Pfarrgemeinde allen Bürstädter Kitas dieses Angebot, unabhängig davon, ob sie in städtischer oder konfessioneller Trägerschaft betrieben werden. Die kirchlichen Träger beteiligen sich mit ihren vertraglichen Kostenanteilen. Wie Bürgermeisterin Schader bestätigt, wurde das Ganze über die Bürstädter Kita-Verwaltung in enger interkommunaler Zusammenarbeit mit der Lampertheimer Kita-Verwaltung koordiniert und die Tests gemeinsam beschafft, wodurch bessere Konditionen erzielt und ein einheitliches Vorgehen abgestimmt werden konnte. zg


     

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