Fr., 27. November 2015, 13:15 Uhr
SPD trifft sich mit Vorsitzendem des Vereins für Stadtmarketing
Stadtumbau Hessen wäre ein „Gewinn“
LAMPERTHEIM – Die SPD setzt ihren Dialog mit Verantwortungsträgern und Vereinen in Lampertheim auch im Vorfeld der anstehenden Kommunalwahl fort. SPD-Geschäftsführer Kurt Stass und SPD-Spitzenkandidat Marius Schmidt trafen sich dieser Tage mit dem Vorsitzenden des Vereins für Stadtmarketing Udo Lange, um über aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen zu diskutieren. Lange stellte die Arbeit des Vereins vor, der unter anderem die Verwaltung bei der Weiterentwicklung bestehender Veranstaltungen bzw. neuer Veranstaltungen unterstützt, so beispielsweise beim anstehenden Candlelightshopping am 18. Dezember. Alle Einkäufe/Restaurantbesuche ab 25 Euro, werden mit einem Spargeltaler im Gegenwert von 5 Euro belohnt. Es funktioniert ganz einfach. Sie legen die Rechnung vom 18. Dezember am Stadtmarketingstand vor, dieser ist ab 18.30 Uhr auf dem Schillerplatz zu finden.
Lange sieht den Verein auch als „Think-Tank, der Ideen und Konzepte aus der Wirtschaft entwickelt und anschließend der Stadt zur Umsetzung übergibt.“ Dies ist deshalb wichtig, da alle Vorstandsmitglieder sich im Ehrenamt engagieren und der zeitliche Aufwand zur Umsetzung der verschiedene Konzepte den zeitlichen Rahmen sprengen würde. Bürgermeister Störmer und Gudrun Ganter aus der Stabstelle Investorenservice sind dabei wichtige Bindeglieder in die Verwaltung.
Die SPD-Vertreter informierten dabei über ihre wirtschaftspolitischen Vorstellungen für die kommende Legislaturperiode. Große Chancen sahen beide Seiten in der auf einen Antrag von SPD und Grünen zurückgehenden Bewerbung der Stadt für das Programm Stadtumbau Hessen. Dieses ist die Voraussetzung dafür, um in das Programm Lokale Ökonomie einzusteigen. „Wir erhoffen uns so, die aktuell laufenden Einzelmaßnahmen wie die Weiterentwicklung des Stadtparks oder die bauliche Nachverdichtung der Innenstadt zu einem Gesamtkonzept für das Lampertheimer Zentrum zusammenfassen und finanziell fördern zu lassen. Noch dazu wäre es so möglich, die Kaiserstraße als Herz unserer Stadt baulich weiterzuentwickeln und die Innenstadt so behaglicher zu gestalten. Dies wäre ein echter Gewinn für Lampertheim“, unterstreichen die SPD-Vertreter.
Ferner möchte die SPD junge Unternehmensgründer nach Lampertheim holen. Hierfür soll eine Immobilie in der Lampertheimer Innenstadt durch die Stadt angemietet und als Gründerzentrum an junge Unternehmer in Gründung vermietet werden. „Gerade im Bereich Telekommunikation starten viele junge Menschen in die Selbständigkeit. Wenn der Breitbadausbau in Lampertheim abgeschlossen ist, können wir durch das Gründerzentrum und entsprechende Gründerberatung durch die Wirtschaftsförderung den Aufschwung für unsere lokale Wirtschaft selbst schaffen“, sagen die Sozialdemokraten. Dabei sei ein solches Zentrum ein beherrschbares Risiko: Durch das Vermieten der Räumlichkeiten auch Einnahmen generiert: Der Industriepark IGENA der Gemeinde Wald-Michelbach schreibt beispielsweise schwarze Zahlen. zg