
BÜRSTADT – Digitalisierung ist in Bürstadt und Lampertheim längst kein abstraktes Schlagwort mehr, sondern Teil des täglichen Lebens. Doch was genau steckt hinter einer Smart-City? Es ist die Bedeutung, dass eine Stadt digitale Technologien nutzt, um das Leben der Menschen zu verbessern und städtische Abläufe effizienter zu gestalten. Dazu gehören etwa Sensoren, digitale Daten und moderne Kommunikationssysteme, mit denen Bereiche wie Verkehr, Umwelt oder digitale Informationsdienste für Bürger besser gesteuert werden können. Ziel ist es, Städte moderner, nachhaltiger und lebenswerter zu machen. Eine wichtige Rolle spielt in diesem Projekt die Zusammenarbeit mit der Karl-Kübel-Schule (KKS) in Bensheim. Die angehenden E-Commerce-Kaufleute bringen derzeit ihre Ideen und ihre Begeisterung für digitale Themen aktiv in das Projekt ein. Dabei unterstützen sie vor allem die Kommunikation des Projekts, beispielsweise durch Social-Media-Inhalte.
Austausch zwischen Bildung und Kommune für moderne Zukunftsprojekte
Auch seitens der Stadt Bürstadt wird die Zusammenarbeit mit der Karl-Kübel-Schule sehr positiv wahrgenommen. Die Kooperation zeigt, wie wichtig der Austausch zwischen Bildung und Kommune für moderne Zukunftsprojekte ist. „Die Zusammenarbeit mit der KKS ist für uns ein wertvoller Beitrag, um Smart-City-Themen greifbar und verständlich zu machen. Wir schätzen das Engagement und die Kreativität der Schülerinnen und Schüler sehr“ erklärt Corina Strohmenger, innerhalb der Bürstädter Verwaltung verantwortlich für die Gestaltung und Umsetzung. „Wir sind keine Experten für Sensorik, wissen aber aus unserer Ausbildung und der täglichen Arbeit mit digitalen Medien, dass Transparenz und zielgerichtete Information entscheidend sind, um Bürger für ein Thema zu sensibilisieren. Eine fundierte Zielgruppenanalyse und Kommunikation auf Augenhöhe tragen wesentlich zur Glaubwürdigkeit bei“, erklärt etwa Alessia Smit aus der Klasse 12EC.
„Diese Zusammenarbeit ist langfristig angelegt“, ergänzt Thorsten Waizmann, Abteilungsleiter Digitales an der KKS, „das Projekt soll auch über 2026 hinaus von den nachfolgenden Klassen weitergeführt werden.“ Auch für die Schüler selbst ist die Zusammenarbeit mit der Stadt eine wertvolle Erfahrung. „Ich finde die Kooperation mit einer Kommune besonders spannend, weil dort spezifische Rahmenbedingungen gelten, die wir aus unserer Ausbildung so nicht kennen. Das erweitert unseren Blick auf zukünftige berufliche Möglichkeiten“, berichtet Tom Geier. Nach seiner Ausbildung wird er das Marketing seines Ausbildungsbetriebs maßgeblich mitgestalten. zg
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