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  • Mo., 08. Dezember 2014, 23:59 Uhr
    Jusos schlagen Alternativen zum Tanz der Bässe-Verbot vor

    „Stehen klar hinter Veranstalter"

    LAMPERTHEIM - Nachdem Bürgermeister Gottfried Störmer vergangenen Woche verfügte, die Veranstaltung „Tanz der Bässe" nicht mehr genehmigen zu lassen, melden sich nochmals die Jusos Ried mit Alternativen zu einem Verbot zu Wort. „Wir stehen klar hinter dem Veranstalter. Dieses Jahr warb der Hessentag nach Informationen der Jusos erheblich darum, Tanz der Bässe nach Bensheim zu holen, doch die TdB-Veranstalter blieben dem Standort Lampertheim treu. Diese Standorttreue mit einem Verbot zu belohnen ist nicht angebracht", so die Jusos Ried in einer Pressemitteilung. Auch seien erste Signale aus Bürstadt vernehmbar, um die Veranstaltung in die Sonnenstadt zu holen. Weiter sei bekannt, dass der Veranstalter „für eine aktive Drogenprävention" zur Verfügung stehe und bereits in der Vergangenheit offen, aktiv und ohne jegliche Einschränkungen mit der Polizei zusammen gearbeitet hätte. Es sei deshalb unverständlich, wieso dieses Genehmigungsverbot so plötzlich ausgesprochen werden würde. „Drogenprobleme in Lampertheim lassen sich nicht dadurch lösen, dass man der Jugend eine beliebte Feiermöglichkeit, sowie der Stadt das erfrischende neue Aushängeschild nimmt und ein mittelständisches, kooperatives und standorttreues Unternehmen in die Flucht schlägt." Vergleichbare Veranstaltungen würden zeigen, dass es verschiedene Ansätze und Konzepte gäbe um Drogenkonsum zu vermeiden. So seien der Einsatz von geschulten Streetworkern, verstärkte Kontrollen, Drugchecking aber auch notwendige Aufklärungsarbeit denkbar. Um die Lärmstörung für die Anwohner zu minimieren, wäre es doch denkbar, diese Veranstaltung künftig auf dem Gelände hinter dem See, auf dem auch der Mittelalter Markt stattfand, ablaufen zu lassen. „Anstatt in einem Elfenbeinturm kurzsichtige Entscheidungen zu fällen, sollte die Stadtspitze lieber erst mit dem Bädergeschäftsführer und den Veranstaltern über solche Ideen reden und sich informieren. Mit einem Verbot gäbe es eigentlich nur Verlierer und einen einzigen einsamen Gewinner. Herr Störmer soll sich den Veranstaltungskalender der Stadt  nochmals durchlesen. Dann wird er feststellen, dass wir für die Altersgruppe, die dort zugegen ist, keine Angebote machen können und schließlich anfangen über diese und ähnliche Alternativen zu diesem Verbot nachdenken", so der SPD-Nachwuchs abschließend. zg

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