AWO-Ortsverein feierte Oktoberfest mit den „Zwoa Spitzbuam“
Stimmungsmusik wie im Festzelt
Musik und Unterhaltung spielten beim Oktoberfest des AWO-Ortsvereins eine Hauptrolle. Foto: Hannelore Nowacki
LAMPERTHEIM – Ein zünftiges Oktoberfest feierte der AWO-Ortsverein am Freitagnachmittag. Dazu gehörte gegen Abend nach bayerischer Art Weißwurst und Brezeln, wahlweise Rindswurst. Zu Beginn servierten Helferinnen leckere Schneckennudeln zum Kaffee, die Tische waren schön gedeckt und dekoriert. Im großen Saal der Zehntscheune ging das Feiern schon los, bevor AWO-Vorsitzende Walburga Jung die Veranstaltung offiziell eröffnet hatte, denn die Mitglieder waren schon viel früher gekommen. Die Aufwärmphase mit den „Zwoa Spitzbuam“ ging dann zwanglos in das Oktoberfest über. Mit Schwung lief die AWO-Vorsitzende zur Bühne, begleitet von fetziger Musik und Applaus. „Ein toller Empfang und ein volles Haus“, stellte Jung in bester Stimmung fest. An den Tischen hatten über hundert zahlende Besucher Platz genommen, vierzehn Helfer kümmerten sich um die Bewirtung. Für nur fünf Euro gab es Kaffee so viel wie gewünscht sowie die süßen Teilchen, die Brezel und die heiße Wurst. Gewogene Spender, zwei Bäckereien und ein Partyservice, unterstützten so die Feier. Mitreißende Rhythmen hatten die beiden Musiker in ihrem Oktoberfest-Repertoire, rasant nach Noten stürmten sie alpine Gipfel, jodelten sogar und lobten singend den Sonnenschein, der sich in Lampertheim jedoch bedeckt hielt. Gefühlvolle Lieder über das Glück auf dieser Welt und die Liebe machten das musikalische Glück vollkommen. „Es darf auch getanzt werden“, ermunterte Michael Hagenmeyer die Oktoberfestgäste. Auch zum nächsten Oktoberfest sind die „Zwoa Spitzbuam“ Michael und Volker wieder angemeldet, so viel steht schon fest. Die Geburtstagskinder der vergangenen Monate rief die Vorsitzende namentlich auf, um ihnen im Namen aller zu gratulieren. Im Gespräch mit der Presse berichtete Walburga Jung über die erfolgreiche Arbeit der Vertretungskräfte in der Kleidungkammer, als die ehrenamtlich dort tätigen AWO-Mitglieder gerade Urlaub machten. Stadtverordnetenvorsteherin Brigitte Stass, Erster Stadtrat Jens Klingler, Angelika Wenning und drei weitere Helfer hätten einen stolzen Betrag eingenommen. Gerne wolle Stass wieder einspringen, freute sich AWO-Vorsitzende Jung. Ihr Anliegen an alle Spender: „Wir brauchen viele sehr gut erhaltene Sachen, vor allem jetzt Wintersachen, Textilien wie Schuhe. Jeden Mittwochnachmittag ist die Kleiderkammer geöffnet. Zwei Veranstaltungen sind in diesem Jahr noch geplant: Am 18. November werden Roman Rampp und Werner Mai zwei Filme vorführen und bei der Weihnachtsfeier im Dezember haben sich Musikschulleiter Joachim Sum und die Tanzgruppe der Stadtjugendförderung angekündigt. Hannelore Nowacki