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  • Mo., 30. November 2015, 10:21 Uhr
    Alle Orchester der Musikschule zeigten ihr Können

    Stimmungsvolles Orchesterkonzert in der St. Andreas Kirche



    Gelungener Auftritt: Das Jugendorchester unter Leitung von Susanne Weinacker stellte sein Können beim alljährlichen Orchesterkonzert der Musikschule Lampertheim unter Beweis. Foto: Eva Wiegand

    LAMPERTHEIM – Es hat schon Tradition, das Orchesterkonzert der Musikschule Lampertheim in der katholischen Kirche St. Andreas. Junge Talente traten an, die große Bandbreite an Werken aus Barock, Klassik und Romantik aufzuzeigen. Jugendorchester, Streichensemble, Kammerorchester, Gitarrenensemble und Querflötenensemble – am Sonntag waren sämtliche Orchester der Musikschule vertreten und sorgten, passend zum ersten Advent, für einen stimmungsvollen Hörgenuss. So lauschte das Publikum im ersten Teil zunächst den herrlichen Klängen des Lampertheimer Kammerorchesters unter Leitung von Iveta Schober, die mit Johann Pachelbels „Chaconne for String Orchestra“ den gelungenen Auftakt machten. Durch das Programm führte Cathrin Ambach, die danach gleich das Gitarrenensemble unter Leitung von Rudi Weinacker ankündigen durfte: „ Was haben Geige und Gitarre gemeinsam? Sie sind aus Holz und haben Saiten, aber sie haben noch etwas gemeinsam: Beide können Georg Philipp Telemanns „Konzert D-Dur für vier Violinen“ spielen, eigentlich geschrieben für vier Violinen“, erklärte Ambach, was das Gitarrenensemble anschließend mit Bravour unter Beweis stellte und an diesem Abend mehrfach mit großem Applaus belohnt wurde. Bei den beiden folgenden, schönen irischen Stücken des Querflötenensembles, griff Musikschulleiter Joachim Sum kurzerhand unterstützend zur Gitarre, drei Mitspielerinnen waren erkrankt, so dass auch die Leiterin des Querflötenensembles Cathrin Ambach ebenfalls mitspielte. Es folgten noch einige weitere Stücke, bis im zweiten Teil des Konzertes dann die jüngeren Musiker im Fokus standen. Nach einer kurzen Pause ging es mit dem Streichensemble unter Leitung von Susanne Weinacker weiter. „Ganz junge Spielerinnen spielen ganz alte Musik“, kommentierte Ambach den Auftritt des Nachwuchses, der gleich mehrere Stücke gekonnt präsentierte. Den Abschluss des Konzerts gestaltete dann das Jugendorchester, ebenfalls unter Leitung von Susanne Weinacker, mit der „Ouverture La Paix- La Réjouissance“ aus der Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel und setzte einen, von den Zuhörern mit großem Applaus quittierten Schlusspunkt mit Antonín Dvořáks „Humoreske op. 101 Nr. 7“. Eva Wiegand

     
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