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  • Sa., 13. Dezember 2014, 20:51 Uhr
    Zahlreiche Menschen suchten dennoch Minuten der Einkehr

    Stürmisches Adventsfenster in Hüttenfeld

    HÜTTENFELD - Bei Kirchenvorsteher Bodo Ehret in der Hüttenfelder Blumenstraße fand am Wochenende das ökumenische Adventsfenster statt. Trotz starker Windböen fanden sich wieder zahlreiche Menschen ein, die im Trubel der Vorweihnachtszeit Minuten der Einkehr suchten. Das Bild im Wintergarten des Gastgebers zeigte eine offene Tür und in dessen Mitte einen Stern.

    „Macht hoch die Tür“ sangen die Gäste zunächst, und diesen Gedanken griff der Gastgeber auf. Türen und Tore öffnen in der heutigen Zeit und auch noch in den dunklen Wintermonaten. Ist das nicht zu riskant? Doch wir sollten unsere Skepsis verlieren, Fremdes und Unbekanntes hereinzulassen. Vielleicht fallen uns bei diesen Gedanken auch Menschen ein, die aus verschiedenen Krisengebieten der Welt geflohen oder vertrieben zu uns kommen. Und wir warten auf das Neue, das da kommt. Als Zeichen haben wir dafür den Stern. Den Stern, der im offenen Adventsfenster zu sehen ist, der Stern von Bethlehem. Bei warmen Getränken stand man noch eine Weile zusammen und tauschte Gedanken darüber aus. ehr

    Besinnlich und nachdenklich ging es am Wochenende beim ökumenischen Adventsfenster in Hüttenfeld zu. Foto: ehr

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