Behindertenbeirat und Lampertheim starten Rampenaktion in der Innenstadt
Stufenloses Lampertheim als Ziel
Mit den transportablen Rampen soll es Menschen, die körperlich beeinträchtigt sind, erleichtert werden, Geschäfte in der Lampertheimer Innenstadt zu erreichen. Foto: Benjamin Kloos
LAMPERTHEIM – „Stufenloses Lampertheim” – so lautet das Motto der jüngsten Aktion des Behindertenbeirates, die durch den Wirtschafts- und Verkehrsverein (WuVV) aktiv unterstützt wird. Am Donnerstag stellte die Vorsitzende des Behindertenbeirates, Petra Brandt, gemeinsam mit Vertretern des WuVV um dessen Vorsitzenden Otto Edinger die Rahmenbedingungen vor: Geschäfte in der Innenstadt können mit unterschiedlich langen und transportablen Rampen ausgestattet werden, die wiederum Menschen mit körperlichen Einschränkungen den Weg in die Geschäfte ebnen.
Die Idee für diese besondere Aktion hatte der Behindertenbeirat, mit Blick auf die Finanzierung stieß man beim WuVV direkt auf offene Ohren. Und so grillten dessen Mitglieder am 1. November sowie beim Candlelight-Shopping eifrig Burger, deren Erlös in die Rampen floss. „Nun möchten wir das Interesse in den Geschäften wecken. Einige Geschäfte in der Innenstadt haben bereits entsprechende Rampen, aber eben noch nicht alle”, erläuterte Otto Edinger.
„Die Geschäfte können auf diese Art und Weise zeigen, dass jeder willkommen ist – auch Rollstuhlfahrer, Menschen mit Rollatoren aber auch Mütter mit Kinderwägen”, betonte Petra Brandt. Fünf bis sechs Rampen stehen zu Beginn der Aktion zur Verfügung, je nach Bedarf wird diese Zahl aufgestockt. An den Geschäften, die sich beteiligen, wird gut sichtbar ein Schild angebracht, das darauf hinweist, wie man hier die entsprechende Rampe in Anspruch nehmen kann. Die Rampen können von den ortsansässigen Geschäften zunächst bis zu maximal einem Jahr ausgeliehen und anschließend gegen eine Spende übernommen werden. Geschäfte, die Interesse an einer Rampe haben, können sich gerne direkt an den Behindertenbeirat Lampertheim wenden – beispielsweise über dessen Facebookseite. Benjamin Kloos