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Do., 16. Juli 2015, 12:25 Uhr
Mit 73 Starts war der WSV unter den fünf größten Vereinen
Süddeutsche Meisterschaften im Kanurennsport 2015
Dimitri Issak bei seinen Sieg über 1000 Meter. Foto: oh
LAMPERTHEIM - Die Süddeutschen Meisterschaften haben in diesem Jahr wieder in Mannheim statt gefunden. Mit 73 Starts war der Wassersportverein unter den fünf größten Vereinen der Meisterschaft. Aber der Wassersportverein hat auch den Anspruch sportlich erfolgreich zu sein und das gelang mit 13 Siegen, neunmal Platz 2 und sowie fünfmal Platz 3. Herausragender Athlet in Mannheim war mit fünfach Gold, einmal Silber und einmal Platz 3 der Modelathlet Dimitri Isaak vom Wassersportverein. Er gewann überlegen die Einerrennen über 500 Meter, 1000 Meter und konnte damit seine Vorjahrserfolge wiederholen. Über die 1000 Meter gewann er zusammen mit Felix Richter den Zweier und um den Erfolg komplett zu machen gab es auch im Vierer über 1000 Meter Gold im Team Jan Brechenser, Felix Richter, Aljoscha Dietrich und Dimitri Isaak. Damit was gewann Dimitri Isaak allen Goldmedaillen die auf der Süddeutschen Meisterschaften. Obwohl der Sprint nicht eine Topdiszlin ist stellte er sich auch hier in den Dienst der Mannschaft. Im Einer über 200 Meter kamen mit Dimitri Isaak Platz 4, Jan Brechenser Platz 6 und Marco Brechenser Platz 9 gleich drei Sportler des Wassersportvereins ins Finale. In den Mannschaftsbooten gab es dann auch in der Sprintdisziplin Medaillen, der Zweier Dimitri Issak und Jan Brechenser war am Start nicht so gut dabei aber dann hatte das Boot die größte Endgeschwindigkeit und es gab nur ganz knapp geschlagen die Bronzemedaille für die lampertheimer Herren. Der Abschluß der Sprintrennen bildete der Herrenvierer hier waren die Spargelstädter mit Jan Brechenser, Marco Brechenser, Dimitri Isaak und Felix Richter am Start und wieder gab es ein Herzschlagfinale in dem die Lampertheimer Silber erringen konnten. Nach drei Tage Wettkampf in allen Diszplinen bei brütender Hitze am Start, ging Dimitri Isaak auch noch am Sonntagmittag im Langestreckeneiner an den Start. Den hatte er noch nie gewonnen doch dieses mal wählte er die richtige Taktik errang seine fünf Süddeutschen Meistertiltel. Die WSV Junioren sind durch Trainingsdefizite etwas geschwächt auf die Süddeutsche Meisterschaften gekommen. Doch ihr Talent hat ausgereicht um in viele Finalrennen vorzustoßen. Paul Machnik ist ohne Problem in die Finals im Einer über 200 Meter und 500 Meter gefahren mit den Plätzen 5 und 6 auch die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaften in München erreicht. Nach einem nicht so einfachen Start im 200 Meter Zweierfinale, überraschten Paul Machnik und Carlo Pfitzenreuter mit einem Zweitenplatz. Eine weitere Medaille gab es mit Bronze im Vierer der RG-Hessen für Paul Machnik und Carlo Pfitzenreuter. Etwas überraschend waren die Ergebnisse der Mädchen und Jungs in der Schüler A Klasse. Bei der weiblichen Schülerklasse A kamen Sarah Bauer und Riccarda Lulay überraschend klar ins Finale über die 500 Meter Strecke und auch im Finale fuhren die beiden ein Toprennen und wurden mit Platz 7 belohnt was sie auch für die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft qualifizierte. Die männliche Schüler schafften in allen Bootsklassen das Finale, im Einer über 500 Meter konnten sich mit Yannick Bauer Platz 5 und Simon Specht Platz 8 glich zwei Sportler des Wassersportvereins für die Deutsche Meisterschaften qualifizieren. Ohne große Umwege kamen Yannick Bauer und Simon Specht auch im Zweier ins Final und belegte den undankbaren vierten Platz. im Vierer kamen Bastian Lulay und Janik Soballa ins Boot und wieder gab es nach guten Rennen für das jüngste Team im Finale den 4.Platz. Auch die Jungs konnte danach auf der Langstrecke die ersehne Medaille holen. Nach tollem Start setzte sich Yannick Bauer und Simon Specht an die zweite Stelle und gaben diesen Platz bis ins Ziel nicht mehr ab. Für die größte Überraschung im Schülerbereich schaffte dann noch Yannick Bauer im Kanumehrkampf für diese Medaille muß man1000 Meter, 100 Meter paddeln, 1500 Meter Laufen, einen Hindernislauf absolvieren und Medizinball weit werfen. Yannick Bauer legte durch Bestleistungen im Boot den Grundstein für seine Silbermedaille in diesem Mehrkampf. Der Wassersportverein hat seine Nachwuchsaktivitäten enorm ausgebaut und dies trägt nun Früchte. Die 12-jährigen Jungs sind in ihrer Klasse das Maß der Dinge. Im Einer gewann Janek Soballa mit fünf Sekunden Vorsprung das Finale über 500 Meter. Noch besser lief es im Mehrkampf hier ging der Sieg an Lukas Schühle und Platz 2 an Janek Soballa. Noch ungeschlagen in dieser Saison ging der Vierer Lukas Schühle -Janek Soballa-Heiko Graef-Anton Klose an den Start über die 500m und auch diesemal lief der Vierer wie ein Uhrwerk und der Sieg ging nach Lampertheim. Weiter tolle Ergebnisse bei den männlichen Schülern gab es im Langstreckenzweier Platz 1durch Lukas Schühle -Janek Soballa. Im Einer gab es zweimal Bronze für Anton Klose bei den 11-jährigen, Platz 4 für Dario Strubel AK10, David von Allwörden, Platz 5 Christoph Hassler. Auch bei den WSV-Mädchen gab es viele Medaillen allen voran Franka Thierfelder sie konnte alle drei Rennen 500 Meter, 1000 Meter und 2000 Meter im Boot gewinnen und war auch in den Disziplinen am Land für den Kanumehrkampf immer die Nummer eins. Eine weitere Medaille gewann Franka Thierfelder zusammen mit Klara von Allwörden im Kajakzweier über 500 Meter. In der AK 9 gab es sehr gute Leistungen und auch bestimmten die WSV-Mädchen das geschehen. Im Einer über 1000 Meter gewann Anna Hoffmann vor Marlene Görling und auch im Mehrkampf ging in gleicher Reihenfolge Gold und Silber an die lampertheimer Mädels. Zwei weiter Sibermedaillen konnte Sophie Henkelmann in der Alterklasse 8 für das lampertheimer Team erringen. Von drei Tagen Wettkampf, der für die Betreuer um 6 Uhr beginnt und um 19 Uhr endet, waren die die Trainer zwar müde aber auch äußerst zufrieden mit den Ergebnissen. Für die Schüler B gibt es nach der Süddeutschen Meisterschaften eine kleine Wettkampfpause und die 13 qualifizierten Sportler für die Deutschen Meisterschaften geht es im Training weiter um für ihren Saisonhöhepunkt fit zu sein.