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  • Di., 03. März 2015, 10:11 Uhr
    Premiere des Lehrerkonzerts der Musikschule in der Notkirche präsentierte sich originell und abwechslungsreich

    „Tach, Herr Bach“ - Klassisch und ganz besonders

    Für „Omi´s Nähkästchen- Tango“ standen die Musikschullehrerinnen Susanne Weinacker an der Harfe, Christine Francois mit der Querflöte und Anja Leonbacher mit der Klarinette auf der Bühne. Foto: Eva Wiegand


    LAMPERTHEIM – „Ich heiße sie zu dem Benefizkonzert mit dem pfiffigen Namen ganz herzlich willkommen“, begrüßte die Rotary-Präsidentin Marianne Michels-Junglas das Publikum in der vollbesetzten Notkirche. „Wenn ich mich umschaue, geht mir das Herz auf“, es sei einfach toll, dass das Konzert „Tach, Herr Bach“ zugunsten der Musikschule Lampertheim eine so gute Resonanz habe. Gemeinsam mit dem Rotary-Club präsentierte der Lions-Club in Zusammenarbeit mit dem Veranstalter „cultur communal“ das besondere Konzertereignis als Premiere in der Notkirche. Damit erhält das frühere Lehrerkonzert der Musikschule einen stilvollen und passenderen Rahmen. Auch Dr. Nikolaus Selzer, erster Vorsitzender des Musikschulvereins und Lions-Präsident zeigte sich begeistert und stellte kurz die vielfältigen Projekte der Musikschule vor, die es auch Kindern, die sonst nicht mit Musik in Kontakt gekommen wären, ermögliche ein Instrument zu erlernen. „Ein Musikschullehrer schafft das nicht alleine, er braucht ein Team um sich herum und heute stellen wir einen Teil davon vor“, so Selzer. Es sei ein Herzenswunsch, den Lehrern eine Bühne zu bieten, die sie verdient hätten. Den Abend über, der sich in drei Teile unterteilen sollte, bescherten die Musiklehrer ihrem Publikum dann in abwechslungsreicher Besetzung einen musikalischen Leckerbissen nach dem anderen und zeigten, dass sie nicht nur unterrichten, sondern auch gemeinsam musizieren können. Durch den Abend führte ein gut gelaunter Musikschulleiter, der neben der Moderation des Konzerts selbst mehrfach zur Gitarre griff und dessen Humor die Zuhörer immer wieder zum Schmunzeln brachte. Lange Zeit habe er nach dem passenden Namen für das Lehrerkonzert gesucht, berichtete Joachim Sum. Viele Nerven habe es gekostet, einige cholerische Schübe hervorgerufen, aber schlussendlich habe er den passenden Namen gefunden: „Tach, Herr Bach!“. Was so leicht und flott klingt, sollte auch genau das transportieren: der Name soll dem Publikum gleich die Angst vor falschen Benehmen und die Angst vor klassischen Konzerten nehmen. „Heute haben wir viele fantastische Musiker und verschiedenartige Musik für sie“, und eröffnete damit den Abend, der mit einem abwechslungsreichen Programm mit unterschiedlichen klanglichen Nuancen bestückt war.  Eva Wiegand

     

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