CULTUR COMMUNAL: Mit „15 Jahre Tanzebene“ ist nächstes Video von „30 minutes for culture” online
Tänzerisch Leichtigkeit und Freude vermitteln
Die Geschichte von 15 Jahren Tanzebene wird im Rahmen des Projektes „30 minutes for culture” tänzerisch dargestellt. Foto: oh
LAMPERTHEIM – Um Künstlern, die derzeit mit vielen Konzert- und Veranstaltungsabsagen leben müssen Unterstützung anzubieten, hat die Stadt Lampertheim das Video-Projekt „30 minutes for culture“ ins Leben gerufen. Jetzt ist ein weiteres Video online, welches ebenfalls mit professioneller technischer Ausstattung und Filmequipment im Schwanensaal aufgezeichnet wurde. Die aufgezeichneten Videos können sowohl über die städtische Facebook-Seite sowie über die Internetseite der Stadt, die mit den entsprechenden Links zum neuen YouTube-Kanal führen,aufgerufen werden.
„15 Jahre Tanzebene” lautet der Titel des neuesten Projektes. Michaela Zloic, Leiterin der Tanzebene, erläutert: „Wir freuen uns sehr, dass wir bei dem Projekt ’30 Minutes for culture’ von cultur communal dabei sein dürfen. Gerade in dieser Zeit ist es sehr schwer, den Künstlern, aber auch den Kindern und Jugendlichen, die schon seit langem so ein schönes Hobby bzw. einen Beruf wie das Tanzen ausüben, eine Möglichkeit zu geben, ihr Können unter Beweis zu stellen. Die Tanzebene wird in diesem Jahr 15 Jahre alt. Ich habe damals mit nichts angefangen und heute ist die Tanzebene in Lampertheim eine richtige Institution geworden. Viele Kinder haben bei uns die ersten Tanzschritte gelernt und genau das wollen wir hier bei 30 Minutes for Culture zeigen. Das Stück beginnt mit dem Tanz Hallelujah, welches von Elisabeth getanzt wird. Der Tanz soll die Geburt der Tanzebene widerspiegeln. Elisabeth kam als kleines Mädchen mit gerade einmal fünf Jahren am allerersten Tag in die Tanzebene und tanzt bis heute bei mir…. Danach tanzt meine Tochter Sofia. Sofia ist erst fünf Jahre und zeigt die ersten Tanzschritte. Ich begleite sie dabei. Im nächsten Tanz werden wir das Geschwisterpaar Frieda und Emma sehen. Frieda ist neun Jahre und Emma 13. Der Tanz wurde von Emma alleine choreografiert und genau das ist auch das Besondere, denn alle folgenden Tänze wurden von den Mädchen alleine choreografiert und in den letzten zwei Monaten einstudiert. Es folgt noch einmal Emma mit einem Solo, danach tanzen: Nikola (16 Jahre), Patrice (18 Jahre), Elisabeth (20 Jahre), Miriam (25 Jahre) und Magdalena (29 Jahre). Miriam und Magdalena haben bereits eine Ausbildung zur Bühnentänzerin und Tanzpädagogin absolviert und sind bereits seit einigen Jahren bei uns im Team als Trainerin. Und auch Patrice hat sich dazu entschieden, das Tanzen zum Beruf zu machen und ist derzeit im zweiten Ausbildungsjahr an der Dance Professionell Mannheim. Ich bin unwahrscheinlich stolz auf meine Mädels, dass sie trotz den derzeitigen Umständen so fleißig trainiert haben und sich so mit der Tanzebene identifizieren. Wir freuen uns, dass wir den Menschen in Lampertheim und der Umgebung ein Stück Kultur geben können!”
Kulturfachbereichsleiter Rolf Hecher freut sich über das Engagement: „Liebe Frau Zloic, vielen Dank für Ihren Beitrag. Tanzen: Das gab es noch nicht. Sie erweitern damit unser Spektrum des Kulturbegriffes im Projekt und zeigen gleichzeitig, dass Tanzen etwas ganz Ursprüngliches ist. Ihre Tänzerinnen vermitteln uns Leichtigkeit und Freude, aber wir wissen auch, dass dahinter viel Übung, Schweiß und Disziplin steckt. Großes Lob an ‚EuchÄ alle und Respekt für diese Leistung. Gut, nein, sehr gut gemacht. Aus einem Gedicht: ‚Ich lobe den Tanz, denn er befreit den Menschen von der Schwere der Dinge und bindet den Vereinzelten zu Gemeinschaft.‘ Also tanzen wir, denn das alles können wir in diesen Tagen gut gebrauchen. Nochmals Danke und meine Anerkennung an alle Künstlerinnen.” zg