Do., 04. Mai 2017, 12:34 Uhr
Kanuakademie Lampertheim hegt Wunsch nach Internat zur Stärkung des Standortes
Talente im Kanusport entdecken und fördern

Zeigten sich von der Arbeit der Kanuakademie angetan: Thomas Neu, Referent für Leistungssport im Landessportbund Hessen, Lothar Räcke vom Hessischen Minsterium des Innern und für Sport, der Erste Stadtrat Jens Klingler, Heiko Kiebel und Thomas Sommer Vizepräsident Leistungssport im Hessischen Kanuverband (v.l.). Foto: Benjamin KloosLAMPERTHEIM – Um den Sport und die Schule besser zu vereinbaren und gleichzeitig Talente im Kanusport zu entdecken und zu fördern, wurde in Lampertheim vor drei Jahren mit der Kanuakademie das erste Teilzeitinternat für den Kanurennsport eingerichtet. Aus dieser Kooperation zwischen Wassersportverein (WSV) und Kanu-Club (KCL) ist eine wahre Erfolgsgeschichte entstanden, von der sich am Mittwoch Lothar Räcke vom Hessischen Minsterium des Innern und für Sport, Thomas Neu, Referent für Leistungssport im Landessportbund Hessen, Thomas Sommer Vizepräsident Leistungssport im Hessischen Kanuverband und der Erste Stadtrat der Stadt Lampertheim, Jens Klingler, vor Ort überzeugten. In enger Kooperation mit dem nahen Lessing-Gymnasium sowie den Grundschulen, insbesondere der Goetheschule, haben viele junge Lampertheimer die Möglichkeit genutzt, sich durch den Kanusport begeistern zu lassen.
Derzeit plant die Kanuakademie einen Ausbau, der klare Wunsch wäre ein Internat. Hierbei handelt es sich aber noch um eine reine Planung für die Zukunft, interessant wäre es aber auf jeden Fall, so den Standort Lampertheim für den Kanusport attraktiver zu gestalten. Durch diese Aufstockung soll auch verhindert werden, dass durch den nahen Olympiastützpunkt in Mannheim hessische Talente abgeworben werden. „Die Talente haben hier in Lampertheim mindestens die gleichen Bedingungen wie in Mannheim, wobei dort ausschließlich Titel zählen. In Lampertheim wird hingegen nicht vergessen, dass es ohne Spitze keine Breite und ohne Breite keine Spitze gibt. Hier zählt jedes Talent und wird individuell gefördert, ob mit Titeln oder ohne. Wer in Hessen aufgewachsen und ausgebildet wurde, soll auch unter hessischer Flagge fahren”, waren sich zum Abschluss alle einig. Benjamin Kloos