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  • Di., 31. März 2015, 10:12 Uhr
    Am 18. Juli zwölf Stunden und zwei Bühnen mit Mainstream und Techno / Karten beim TIP erhältlich

    „Tanz der Bässe“ –Beach Festival am See der Biedensand-Bäder

    „Tanz der Bässe“ kommt im Sommer wieder. Veranstalter Eduardo Hurtado Perez freut sich auf den 18. Juli. Dann ist am Badesee der Bär los. Foto: Hannelore Nowacki


    LAMPERTHEIM – Alle Künstler haben ein hohes Niveau, einige sind in europäischen Ländern gefragt. Der „Tanz der Bässe“ wird am 18. Juli ordentlich aufdrehen, das steht schon fest. Zum 4. Mal ist die Veranstaltung in Lampertheim zu Gast. Im Rahmen eines Pressegesprächs stellten Veranstalter Eduardo Hurtado Perez und der Pressesprecher Torsten Hartmann das Programm vor. Die Künstler der Gruppe Format:B werden zwölf Stunden am Stück für Festivalstimmung am sommerlichen Badestrand sorgen. Zur Musikgruppe gehören Dominik Eulberg und das Duo Dapayk & Padberg, wobei Eva Padberg zur Elektromusik live singt. Es werden keine Tonträger verwendet. Auch Johannes Heil wird live singen – ein Elektro-Urgestein aus der Frankfurter Szene, ein sehr interessanter Künstler, wie der Veranstalter betonte. Das frühere Model Eva Padberg wird als außergewöhnliche Attraktion gesehen, die in der Rangfolge der Festivalmusiker weit oben steht. Pressesprecher Hartmann nannte weiter DJ Emerson und die Italienerin Deborah de Luca, die zurzeit in Lateinamerika unterwegs sei, sowie Livesänger Cannibal Cooking Club als Format:B-Künstler. Neun weitere Musiker und Gruppen werden auftreten – elektronischer Mainstream und Techno wird geboten. Alle Informationen zu den Künstlern sind auf der Internetseite www.tanzderbässe.de/linup zu lesen. Die Besucher haben die Wahl, denn zwei Bühnen werden am See der Biedensand-Bäder aufgebaut. Ein großes Publikum vor der Hauptbühne wird beim etablierten Sound der letzten Jahre feiern, auf der zweiten Bühne wird eine sehr schnelle und harte Variante des Techno den Ton angeben. Abwechslung ist also angesagt. Letztes Jahr waren 4.000 Besucher gekommen, dieses Jahr rechnet der Veranstalter mit einer Steigerung auf 5.000 musikbegeisterte Festivalbesucher. Die zur Verfügung stehende Fläche ist jetzt größer und befindet sich auf der anderen Seeseite, mit größerem Abstand zum regulären Badebetrieb und zu den Anwohnern. Der eigene Eingang befindet sich im Weidweg. Pressesprecher Torsten Hartmann freut sich, dass die Veranstaltung nach Entscheidung von Stadt und Bürgermeister in Lampertheim blieben kann. Den Besuchern wird einiges geboten, was den Aufenthalt über zwölf Stunden hinweg angenehm und interessant macht. Neben der elektronischen Musik mit zwei völlig unterschiedlichen Bereichen für Mainstream und Techno wird es Speisen und Getränke geben, Stände mit Szenebekleidung und allerlei Accessoires sowie noch nicht genannte Spaßattraktionen. Warum die Änderungen? Tanz der Bässe will diesmal zusätzlich andere Leute ansprechen, erklärte der Pressesprecher. Anders als in der Öffentlichkeit mit dem Drogenthema umgegangen wurde, habe es mit Drogen und Alkohol auf dem Gelände bisher keine Probleme gegeben, betonte Hartmann. Das soll auch so bleiben. Der Sicherheitsdienst werde offensichtlich stark betrunkene und berauschte Personen vom Gelände verweisen. Mitarbeiter einer Drogenberatungsstelle wollen die Gäste über Konsum und dessen Folgen informieren. Allein die sommerliche Hitze habe in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass hauptsächlich Wasser getrunken wurde, berichteten Perez und Hartmann. Bei jedem Straßenfest sei das anders. Das Deutsche Rote Kreuz habe lediglich Bienenstiche und kleine Schnittverletzungen behandeln müssen. Der Eintritt ist ab 16 Jahre. Diese Jugendlichen dürfen laut Gesetz bis Mitternacht unterwegs sein und daher bis zum Schluss bei Tanz der Bässe bleiben, das passt also genau. Eltern, die ihre fünfzehnjährigen Kinder mitbringen wollen, erhalten keinen Einlass. Der Veranstalter weist darauf hin, dass niemand kontrollieren könnte, ob die Eltern ihre fünfzehnjährigen Kinder nicht alleine zurücklassen. Der Vorverkauf hat auf schon begonnen. Karten sind online, telefonisch und über die Vorverkaufsstellen zum Eintrittspreis von 25 Euro erhältlich. Karten sind erhältlich beim TIP-Verlag, Schützenstraße 50, 68623 Lampertheim, bei allen weiteren Ticket-Regional-Vorverkaufsstellen sowie im Internet unter www.ticket-regional.de. Hannelore Nowacki

     

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