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  • So., 16. März 2014, 20:36 Uhr
    SPD ehrt langjährige Mitglieder im Rahmen der Märzfeier

    Tanz, Tombola und Vergnügen stehen im Vordergrund

    Zahlreiche langjährige Mitglieder der Lampertheimer SPD wurden am Samstagabend in der WSV-Halle von der Bundestagsabgeordneten Christine Lambrecht geehrt. Foto: Eva Wiegand


    LAMPERTHEIM - Einer langen Tradition folgend, fand am Wochenende erneut die Märzfeier der Lampertheimer SPD mit Tanz und Tombola in der Halle des Wassersportvereins statt. Damit blickt die Lampertheimer SPD auf die revolutionären Ereignisse des März 1848 zurück. Eingeladen waren nicht nur alle Mitglieder, sondern die gesamte Bevölkerung und auch in diesem Jahr füllte sich die Halle mit zahlreichen Besuchern, darunter auch einige Ehrengäste. Dabei konnte der Vorsitzende der SPD-Mitte Jens Klingler sowohl die Bundestagsabgeordnete und  Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion Christine Lambrecht, den Landtagsabgeordnete Norbert Schmitt sowie sämtliche Vertreter der Stadtteile in der Wassersporthalle begrüßen. Er ließ es sich im Rahmen seiner Begrüßung auch nicht nehmen ein paar nachdenklich stimmende Worte zu sprechen und kommentierte dabei das Geschehen der letzten Woche, bei der Uli Hoeneß zu einer Haftstrafe wegen Steuerhinterziehung verurteilt wurde. „Der Kerngedanke der in Deutschland schon zu Beginn des Industriestaates mitgeschwungen hat, war: wie ist das Geld verteilt und wie setzten es die, die Geld haben ein?", sagte Klingler. „Damals hat es deutliche soziale Missstände gegeben und wenn heute jemand 28,5 Millionen Steuern hinterzieht, hat sich der Umgang in all den Jahren nicht wesentlich verändert“, meinte der SPD-Chef. Von turbulenten Zeiten berichtete dann Lambrecht, die sich ebenfalls mit einigen Worten an die Märzfeier-Gäste wandte. Sie blickte dabei auf fast 100 Tage Arbeit in der großen Koalition. Mit Schwung sei die SPD an die Arbeit gegangen, dieser solle auch weiterhin erhalten bleiben. „Es ist jetzt wichtig, dass Projekte, die eine sozialdemokratische Handschrift haben, voran gebracht werden“, meinte Lambrecht und zählte beispielhaft die abschlagsfreie Rente nach 45 Arbeitsjahren sowie den Mindestlohn auf.

    Dann ehrte Lambrecht die langjährigen Mitglieder der SPD. „Wir wollen damit denjenigen danke sagen, die dabei geblieben sind, Kritik geübt und sich konstruktiv eingebracht haben“, so Lambrecht. Eva Wiegand

    Geehrte: Hans Schlatter, Hermann Maischein, Hans Redig für 50 Jahre, Doris Klenk und Peter Giese für 40 Jahre, Bruno Hartmann, Gerd Knecht, Gernot Knorr, Wolfgang Kühn, Peter Neuhaus, Manfred Seelinger, Renate Geiger für 25 Jahre und Philipp Schönberger und Selina Strubel für 10 Jahre.

     

     

     

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