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  • Di., 21. April 2015, 09:35 Uhr
    Mitglieder und Freunde kamen zur Saisoneröffnung des Wassersportvereins

    Taufe von fünf neuen Booten

    Zur Saisoneröffnung stand auch wieder die Bootstaufe auf dem Programm. Fünf Boote wurden von ihren Taufpaten mit einem ordentlichen Schuss Sekt übergossen. Foto: Eva Wiegand


    LAMPERTHEIM – „Bernd“, „Surveyor“, „Zocker“, „Sponserd bei Oma Ilse“ und „Nervi“, so heißen die fünf neuen, teilweise aus Spenden, teilweise aus Eigenmitteln, finanzierten  Boote, die im Rahmen der offiziellen Saisoneröffnung beim Wassersportverein (WSV) von ihren Paten mit einem ordentlichen Schuss Sekt getauft wurden. Hierzu hatten sich am vergangenen Sonntag wieder zahlreiche Gäste auf dem Vereinsgelände eingefunden. Bevor allerdings die fünf Boote ihren Namen bekamen, begrüßte die erste Vorsitzende des WSV Erika Gabler die Anwesenden, darunter auch Bürgermeister Gottfried Störmer und Stadtverordnetenvorsteherin Brigitte Stass und eröffnete offiziell die Saison 2015. Mit Stolz blickte sie wieder auf ein erfolgreiches Jahr der Wassersportler zurück und berichtete von 33 Sportlern aus dem Bereich Kanu-Polo und Kanu-Rennsport, die bei der Sportlerehrung der Stadt Lampertheim vor kurzem ihre Ehrung erhalten hatten. „Ein Zeichen für die hervorragende Trainerarbeit, die hier im WSV geleistet wird“, so Gabler. Alle Trainer engagierten sich ausnahmslos ehrenamtlich und opferten einen Großteil ihrer Freizeit und ihres Jahresurlaubs, um die Sportler entsprechend fordern und fördern zu können, führte Gabler weiter aus. Ein dickes Lob gab es allerdings auch für die Sportler: „Denn auch sie müssen auf einiges verzichten – ohne Trainingsfleiß, Disziplin und Durchhaltevermögen sind solche Leistungen nicht zu erzielen.“

    Ein ganz besonderes Ereignis für den WSV war im letzten Jahr der Titelgewinn der beiden Kanu-Polo-Mädels Annika Adler und Emily Bildat bei den Weltmeisterschaften der U21 in Frankreich. „Früchte trägt mittlerweile auch die Arbeit in den Talentaufbau und Talentfördergruppen“, berichtete Gabler. Viele neue Nachwuchssportler konnten in der Saison 2014 an den Start gehen und gemeinsam mit dem bereits vorhandenen Kanunachwuchs sportliche Erfolge erzielen. Auch die Arbeit der Kanuakademie sei gut angelaufen. Diese wurde im Juli 2014 gegründet und ist im September mit zwölf Kindern gestartet. Hierzu gehört neben dem Mittagessen auch die  Hausaufgabenbetreuung und Sportbetreuung zur Nachwuchssicherung und Sportförderung im Kanurennsport. Auch für das neue Schuljahr ist die Kanuakademie mit 25 Kindern ausgebucht, es besteht bereits eine Warteliste. Nicht zu vergessen seien auch die Spender und Sponsoren des WSV, deren finanzielle Unterstützung eine wichtige Säule des laufenden Vereinsbetriebs darstellen. Auch Bürgermeister Gottfried Störmer ließ es sich nicht nehmen einige anerkennende Worte zu sprechen und würdigte die Erfolge des Vereins. Eva Wiegand

     

    BUZ 2: Taufpate und gleichzeitig Spender des Bootes „Surveyor“ war Elzbieta Liermann von AVS – Consult Vermessungsbüro. Foto: Eva Wiegand

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