Garden of Delight rockten das Bürgerhaus mit „Pirates, Kilts and Drums“
Teufelskerle auf den Wogen der Begeisterung
Die Musiker von Garden of Delight rockten in luftiger Kleidung, scheuten keinen Sprung und boten mit ihren wechselnden Instrumenten auch musikalisch eine vielfarbige Show. Foto: Hannelore Nowacki
BÜRSTADT – Garden of Delight erfreute das Publikum mit einer rasanten Bühnenshow, da fetzten temperamentvoll die Geigensaiten und die Trommeln brachten das Innerste aufs Feinste zum Beben. Die Rockshow „Pirates, Kilts and Drums“ mit Elementen aus Folk, schottischen Klängen und Celtic Rock erzählte die Geschichte vom schottischen Jungen William Kidd, der später auszog, um die Welt das Fürchten zu lehren. Ein mehrstündiger musikalischer Kraftakt erwartete die rund 300 Konzertbesucher am Samstag im Bürgerhaus, ein abendfüllendes Programm mit einem prallen Repertoire an düsteren Geschichten aus jener vergangenen Zeit, als verwegene Piraten auf den Weltmeeren nach Schätzen jagten und danach den Kopf in der Schlinge hatten. So erging es auch „Blackbeard“, der tollkühne Raubzüge unternahm. In Stücken wie „The Devil and his mandolin“ fand die Erzählung ihre musikalische Dynamik.
Nach fast zweieinhalb Stunden Programm zeigten sich die acht Musiker auf der Bühne immer noch springlebendig, im antreibenden Takt ihrer Musik hoben sie scheinbar schwerelos federnd ab und fanden beim stehenden Publikum in der Saalmitte für diese Übung zahlreiche Mitmacher. Andere Zuschauer verfolgten die Show von ihren Sitzplätzen rechts und links im Saal, eine Lösung, die bei der vielstündigen Veranstaltung durchaus ihre Vorteile hatte. Nach der Pause war weiteres Durchhaltevermögen angesagt, eine Anstrengung, der sich viele Konzertbesucher gerne unterzogen. Die Pause nutzten viele für eine Atempause oder auch Rauchpause in sommerlich milder Herbstnacht vor dem Bürgerhaus und im Bürgerhauspark. Die erfolgreiche Celtic Rockband war auf Einladung des Kulturbeirates nach Bürstadt gekommen.