Workshop für die Fanfarenspieler des Feuerwehrmusikzuges Bürstadt/ Hofheim
Theorie und Praxis rund um die Atemtechnik und Tonbildung
BUZ: Wissbegierig versuchten die Teilnehmer alles umzusetzen, ein gewisser persönlicher Ehrgeiz war hierbei jedem einzelnen anzumerken. Foto: oh
BÜRSTADT – „Ein verlängertes Wochenende – wie könnte man das besser nutzen als mit einem Workshop?“, dachten sich die Fanfarenspieler des Feuerwehrmusikzuges Bürstadt/ Hofheim. Am Samstag, 2. Mai, trafen sie sich gleich um 9 Uhr im Feuerwehrgerätehaus Bürstadt zu einem Workshop für Naturtonfanfaren. Schließlich stellen die Musiker im Kreisfeuerwehrverband Bergstraße den einzigen Spielmanns- und Fanfarenzug. Im vergangenen Jahr besuchten bereits zwei Spielleute des Musikzuges diesen Workshop in Steinau an der Straße. Da die beiden Teilnehmer von dieser Veranstaltung sehr begeistert waren, entstand schnell der Wunsch diesen Lehrgang ins Ried zu holen. Dies wurde an den Kreismusikausschuss herangetragen und so kam es nun am vergangenen Samstag dazu, dass Steffen Wardemann, der Gründer der Naturtonakademie, in Bürstadt einen Workshop exklusiv für die Fanfarenspieler des Feuerwehrmusikzuges Bürstadt/Hofheim abhielt. Für einen guten und effizienten Workshop braucht es zwei Dinge: Einen guten Dozenten und engagierte Teilnehmer. Beides war gegeben: Steffen Wardemann vermittelte mit so viel Theorie wie nötig und so viel Praxis wie möglich Wissen rund um die Atemtechnik und Tonbildung. Wissbegierig versuchten die Teilnehmer alles umzusetzen, ein gewisser persönlicher Ehrgeiz war hierbei jedem einzelnen anzumerken. Dies zeigte sich unter anderem in den vielen Fragen, die an den Dozenten gerichtet und von diesem kompetent beantwortet werden konnten. Noch vor der Mittagspause besuchten Kreisstabführer Roland Ritter und Kreisausbildungsleiterin Heike Kaiser die Veranstaltung. Sie dankten Steffen Wardemann für sein Kommen und wünschten allen Teilnehmern noch viel Erfolg. Verpflegt wurden die Musiker an jenem Tag von den Trommlern Michael Bohrer und Willi Werr. Mit Frikadellen, Nudeln, Salat und zum Nachtisch leckere Schokotörtchen mit flüssigem Kern stärkten sich die Fanfarenspieler noch einmal, bevor es in die zweite Lehrgangshälfte ging. Nach dem sechsstündigen Workshop war eine klare akustische Steigerung des Klangkörpers zu erkennen. Die Musiker waren sich deshalb auch einig, dass neu Erlernte zukünftig auch umzusetzen und in speziellen Übungseinheiten weiter an den Techniken zu arbeiten. zg