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Do., 05. September 2013, 15:26 Uhr
TVL Kunstrasenplatz: Kreis Bergstraße überreicht finanzielle Zuwendung in Höhe von 3.000 Euro / Investition in Zukunft
„Traumhafte Bedingungen für den Fußball-Nachwuchs”
Beim TVL Lampertheim ist immer der Ball in Bewegung. Die Nachwuchskicker der 1. Fußballschule Rhein-Neckar, ein erfolgreiches Kooperationsprojekt zwischen Verein und privatem Anbieter, legten eine kurze Trainingspause ein, um bei der symbolischen Übergabe des Förderbescheides durch Landrat Matthias Wilkes dabei zu sein. Über die Zuwendung freuen sich auch Bürgermeister Erich Maier, TVL-Geschäftsführerin Marina Bohn, Ehrenvorsitzender Karl Wunder, Vorsitzender Frank Schall, und Fußball-Abteilungsleiter Helmut Wehe. Foto: Steffen Heumann
LAMPERTHEIM – Die Fertigstellung des vereinseigenen Kunstrasenplatzes wurde im Rahmen einer symbolischen Platzeröffnung bereits im vergangenen Jahr gefeiert. Mittlerweile konnten auch sämtliche Restarbeiten abgeschlossen werden, so dass die zur Zuschussgewährung notwendigen Verwendungsnachweise erstellt und von den zuständigen Stellen der öffentlichen Hand geprüft wurden. Auch der Kreis Bergstraße beteiligt sich mit einem erhöhten Förderbetrag und überreichte 3.000 Euro.
Das künstliche Grün und die Anlage präsentierten sich auch am Mittwochnachmittag in Top-Zustand. TVL-Vorsitzender Frank Schall erläuterte, dass für mittlerweile 11 Jugendmannschaften durch die Realisierung des Kunstrasenplatzprojektes optimale Trainings- und Spielmöglichkeiten vorhanden seien. Sogar die A-Jugend habe wieder für die neue Saison gemeldet, freute sich Schall auch über dieses kleine Mosaiksteinchen im Gesamtkonzept. „Traumhafte Bedingungen für den Fußball-Nachwuchs”, konstatierte Landrat Matthias Wilkes, der dem TV Lampertheim und seinen über 2.000 Mitgliedern, darunter 800 Jugendliche, nicht nur zu seinem 130-jährigen Bestehen beglückwünschte, sondern auch dessen Beitrag zum funktionierenden Gemeinwesen in der Spargelstadt würdigte. „Ein Aushängeschild unter den Vereinen im Kreis Bergstraße”, lobte Wilkes nicht nur mit Blick auf die gelungene Realisierung des Kunstrasenprojektes das Engagement aller Beteiligten.
Bürgermeister Erich Maier, der sportlich auch beim TVL beheimatet ist, unterstrich die Bedeutung der Vereinsarbeit. Freiwillige Leistungen müssten in Zeiten knapper zwar auf den Prüfstand, erklärte Maier. Allerdings, so das Stadtoberhauptes in seinem Plädoyer, sollte auf das Streichen von Zuwendungen verzichtet werden. Nicht zuletzt deshalb, weil zu erwarten sei, dass die Kommune dann weitere Aufgaben erfüllen müsse, die bislang von engagierten Vereinsmitgliedern ausgeführt würden.