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  • Di., 06. Juni 2017, 09:11 Uhr
    „Stiften tut gut“ - Diakoniestiftung Lampertheim dankte neuen Zustiftern

    Treffen am Stifterbaum mit Musik und Information



    Beim 4. Treffen am Stifterbaum begrüßte der Vorstand der Diakonie Stiftung Lampertheim die neuen Zustifter. Foto: Hannelore Nowacki

    LAMPERTHEIM – Die Sonne meinte es gut mit dem 4. Stiftertreffen unter freiem Himmel am Stifterbaum in der Hospitalstraße 1. Am Stifterbaum, eine Skulptur auf grüner Insel, hatten sich auf Einladung des Vorstandes der „Diakonie Stiftung Lampertheim“  am Donnerstagabend Stifter, Zustifter, Spender und Unterstützer der Stiftung versammelt. Beim anschließenden Umtrunk war Gelegenheit zum Gedankenaustausch. Pfarrerin Sabine Sauerwein begrüßte die Versammlung mit der Lesung des Psalms 91, der vom Schirm des Höchsten handelt und zuversichtlichen Schatten zu spenden vermag. Dazu passend überreichte sie allen Anwesenden ein Geschenk, einen Schirm in der leuchtenden Farbe Lila mit dem Aufdruck der Diakoniestiftung. Lila sei zwar die Farbe der evangelischen Kirche, doch im Reformationsjahr auch für die Ökumenische Diakoniestation durchaus tragbar. Martina Seelinger, Vorstandsvorsitzende der Diakoniestiftung, informierte die Versammelten über die Stiftungsarbeit und Neuwahl des Vorstandes. Nach fünf Jahren im Amt trat Andreas Förster die Nachfolge von Gottlieb Ohl an. Aktualisiert wurden die Broschüre und der Flyer.  Über 40 Zustifter hat die Stiftung gewinnen können, den neuen Zustiftern der Jahre 2016 und 2017 dankte Seelinger ebenso wie allen Zustiftern, die schon mehrfach in die Stiftung investiert hatten. Die Volksbühne Lampertheim 1926 e. V., Thomas Ell sowie Ela und Peter Liermann begrüßte sie als neue Zustifter. Was hat die Diakoniestiftung mit dem Geld der Stifter und Spender gemacht? Seelinger berichtete von Anschaffungen für die Tagesbetreuung, die sich ansonsten selbst trägt. Nötig gewesen sei der Ersatz abgenutzten  Mobiliars, angeschafft wurden zwei Klimageräte und hochwertiges Beschäftigungsmaterial wie Tablets mit Spielen. Für die seit April neu angebotene Samstagsbetreuung habe die Stiftung eine Anschubfinanzierung geleistet. Ein Auto für die Ökumenische Diakoniestation wurde als Ersatz gekauft, ein weiteres Auto für die Fahrdienste der Tagesbetreuung soll noch beschafft werden, in dem auch Platz für Rollatoren ist. Eine große Geburtstagsspende in Höhe von 2.680 Euro wurde an die Lampertheimer Tafel weitergegeben. Den Zustiftern und Spendern gab sie mit auf den Weg: „Somit tragen Sie alle ganz konkret zur Verbesserung der Situation hilfsbedürftiger Menschen bei“. Die Diakoniestiftung werde gemäß ihrer Satzung im Sinne der tätigen Nächstenliebe weiter arbeiten und die Augen offen halten für Hilfe, die gebraucht werde. Reinhold Kohl übergab Seelinger in diesem Sinne seine 700-Euro-Spende mit den Worten: „Es gibt viele Menschen, die sind vergessen und es gibt viele Menschen, die haben gar nichts“. Werner Hahl legte positive Zahlen zur Finanzlage der Diakoniestiftung vor. Dank eines großen Erbes habe sich das Stiftungskapital vergrößert. Über 3.000 Euro Spendengelder waren im vergangenen Jahr eingegangen, die teilweise zweckgebunden zu verwenden waren. Das Trompeten-Ensemble mit Marleen Trapp, Johannes Sauerwein und Felix Kröger verlieh dem sonnenverwöhnten Treffen den stimmungsvollen musikalischen Rahmen. Hannelore Nowacki
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