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Di., 25. November 2014, 10:08 Uhr
Ideenreicher Adventsbasar der Frauengemeinschaft Mariä Verkündigung
Treffpunkt und Gaumenfreuden mit Weihnachtsvorfreude
Das Angebot an schönen Handarbeiten beim Adventsbasar begeisterte viele Besucher. Foto: Hannelore Nowacki
LAMPERTHEIM – Der Adventsbasar der Frauengemeinschaft Mariä Verkündigung im großen Saal des Jugendheims am Sonntag war Anziehungspunkt für Genießer, die zu Mittag essen wollten und das Geschmackserlebnis selbst gebackener Kuchen und Torten suchten. Kein Platz sei mehr frei gewesen und schon um dreizehn Uhr war das Essen ausverkauft, berichtete Brigitte Hartnagel im Gespräch. Dabei schaute die Vorsitzende der 98 Mitglieder zählenden Frauengemeinschaft sehr zufrieden in die Runde, denn auch zur Kaffeezeit fanden sich zahlreiche Besucher ein. Die Gulaschsuppe sei der Renner gewesen, zusätzlich gab es Wurst, Fleischkäse und Fetakäse. Kuchen- und Tortenstücke, alles war von backfreudigen Frauen gestiftet, wurden auch zum Mitnehmen eingepackt. Schön dekoriert war der Saal und der Adventsbasar mit unzähligen Angeboten verlockte zum Kauf. Beim diesem Anblick stellte sich die vorweihnachtliche Stimmung wie von selbst ein. Wer die Ausstellung umrundete hatte die Wahl unter ganz verschiedenen, fantasiereich komponierten Adventsgestecken in vielen Preislagen. Gefaltete Engel aus den alten Gesangsbuchseiten und Hüllen für die neuen Gesangbücher gab es zu kaufen, kunstvoll gefertigte warme Strick- und Häkelsachen für den kommenden Winter ließen Besucher staunen. Genähtes war mit aufwändigen Applikationen versehen und für jeden Geschmack war Marmelade eingekocht worden. Die Liköre für gemütliche Stunden waren selbst angesetzt und dicke Kerzen waren mit schönen Motiven in Serviettentechnik dekoriert worden. Eine kleine Gruppe hatte in den Tagen zuvor Advents- und Türkränze aus ganz frischem Grün gebunden, mit den ungeschmückten Rohlingen kamen sie auf die beachtliche Menge von 70 Stück. Auf der Treppe zur Bühne wurden sie arrangiert und alle weggekauft. Aus geschenktem Obst hatten vier Frauen seit Ende Oktober 300 Gläser mit feinen Marmeladen gekocht. „Die letzten vierzehn Tage waren gewaltig, bis alles fertig war“, sagte die Vorsitzende mit einem Strahlen, „alles braucht seine Zeit“. Zehn Frauen sorgten beim Adventsbasar für die Bewirtung und berieten gerne beim Kauf, erkennbar waren sie auf den ersten Blick an ihren kleidsamen schwarzen Hemden mit weißem Namensaufdruck, auf dem Rücken war zu lesen: Frauengemeinschaft. Diese rührige Gemeinschaft befindet sich im Übrigen im Aufwärtstrend – Anfang nächsten Jahres schon könnte die 100 als Mitgliedszahl erreicht sein, ist sich Brigitte Hartnagel ziemlich sicher. Der Erlös aus dem Adventsbasar werde der Frauengemeinschaft für notwendige Investitionen zugutekommen, ein Teil werde für soziale Projekte gespendet. Hannelore Nowacki
Vieles war am frühen Nachmittag schon verkauft – wer früh kam, hatte das Glück einen Adventskranz zu ergattern. Foto: Hannelore Nowacki