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Do., 01. Juni 2017, 11:21 Uhr
Ian Störmer vom 1. Judo-Club Bürstadt zum Europäisch-Olympischen Jugendfestival (EYOF) nominiert
Trotz herausragender Erfolge auf dem Boden geblieben
Ian Störmer hatte zuletzt mit großen Erfolgen, unter anderem dem 3. Platz bei den Deutschen U18-Einzelmeisterschaften, beim Bundestrainer für Aufmerksamkeit gesorgt und wurde nun für das Europäisch-Olympische Jugendfestival (EYOF) nominiert. Foto: oh
BÜRSTADT - Der Bürstädter Ausnahme-Judoathlet Ian Störmer wurde kürzlich vom Deutschen U18 Bundestrainer Bruno Tsafack zum Europäisch-Olympischen Jugendfestival (EYOF), welches dieses Jahr vom 22. bis 29. Juli in Györ (Ungarn) stattfindet, nominiert. Ziel dieser Veranstaltung ist es, die besten europäischen Jugendlichen an die Olympische Bewegung und die Anforderungen des internationalen Spitzensports heranzuführen. Die Teilnahme am EYOF soll bei den Jugendlichen auch den Traum wecken, einmal selbst bei den Olympischen Spielen zu starten.
Dem vorausgegangen waren zahlreiche Erfolge des talentierten DAN-Trägers, unter anderem bei den hochkarätigen Europacups in Berlin und Teplice (CZE), beim internationalen Bremen Masters, der 3. Platz bei den Deutschen U18-Einzelmeisterschaften oder zuletzt der Einsatz in der 1. Bundesliga für den JC Rüsselsheim. Trotz dieser herausragenden Erfolge ist der sympathische Bürstädter immer auf dem Boden, beziehungsweise judogetreu auf der Matte, geblieben und weiß warum dieser Traum überhaupt erst möglich wurde: “Meine Trainer Nadine Müller und Lothar Kilian fordern und fördern mich und viele andere Athletinnen und Athleten im Verein optimal und stecken einen großen Anteil ihrer Freizeit in die sportliche Entwicklung vieler junger Judotalente. Auch die Wettkampf- und Trainingsgruppe in der ich trainiere trägt ihren entscheidenden Anteil zum Gesamterfolg bei, denn Judo kann man nun mal nicht alleine machen. Auch ein gut funktionierender Verein mit einem starken Vorstand an seiner Spitze ist für den Breiten- und aber vor allem auch im Spitzensport unablässig. Für den Trainingsfleiß, den Willen und die Leistung auf der Matte ist dann natürlich wieder der Athlet selbst verantwortlich“, weiß Störmer. Einen Teil seines Könnens gibt Ian Störmer aber auch bereits jetzt gerne als Assistenztrainer beim 1. Judo-Club Bürstadt oder als offizieller Kampfrichter des Hessischen Judo-Verbandes an jüngere Generationen weiter. zg