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Mo., 08. September 2014, 15:51 Uhr
11. Kindersommerfest von Eis Oberfeld – begeisternde Vielfalt und fröhliche Eis-Zeit
Trubel im Vergnügungspark rund um die Schillerschule
Lecker so ein Kindereisbecher. Auch die langstieligen Blumen, frisch vom Ballonkünstler, waren bei den Kindern begehrt. Foto: Hannelore Nowacki
LAMPERTHEIM – Sagenhafte Attraktionen, schönstes Sommerwetter und Palmen. Solche Sommerträume werden sogar wahr – so geschah es am Freitagnachmittag mitten in der Stadt rund um die Schillerschule. Beim 11. Kindersommerfest von Eis Oberfeld war eine fantastische Spiel-Landschaft aufgebaut, die zu einer großartigen spielerischen und sportlichen Entdeckungstour einlud. So viel Spaß, Spiel und Vergnügen auf einmal, da musste sich sputen, wer alles ausprobieren wollte. „Auf den Platz geht gar nicht mehr drauf“, stellte Veranstalter Kurt Oberfeld bei einem Rundgang fest, fast ein wenig bedauernd. Die beauftragte Eventfirma stelle viel Personal für die Kinderbetreuung bereit, betonte Kurt Oberfeld, „das ist mir sehr wichtig“. Das Deutsche Rote Kreuz vom Ortsverband Lampertheim war vor Ort, wie jedes Jahr. Für die ganz kleinen und die größeren Kinder, für alle war viel Interessantes zu erleben. Ballonkünstler Andreas Knecht aus Mannheim hatte langen Warteschlangen vor sich, formte unentwegt langstielige Blumen und vieles mehr, auf Wunsch zauberte er auch luftgefüllte weiche Schwerter. Und wie es aussah, waren die Eltern und Großeltern, alle Erwachsenen ebenso begeistert wie die Kinder. Alle Spielgeräte, Kletteranlagen, Hüpfburgen, Kinderkarussells und die Bimmelbahn luden zum kostenlosen Vergnügen ein. Die Bungeespringer kamen an zwei Stellen gratis zu ihrem himmelstürmenden Spaß. Neu wie der Hochseilgarten und das Fußball-Rodeo war auch der Zirkuswagen. Klettern oder jonglieren, das war hier die Frage. Die kleine Nelly als Zirkusprinzessin entschied sich für die Jonglierkegel, die fast so groß wie sie selbst waren.
Einmal Lokführer sein! Bei der Bimmelbahn tönte die Glocke und auch kurbeln konnte man. Foto: Hannelore Nowacki
In der Neuen Schulstraße markierte die eine riesige Burg mit Rutsche den Zugang ins Vergnügungszentrum. Vor der Schillerschule lockte eine Schatzinsel mit großen Palmen viele Entdecker an, die mit toller Aussicht über den Schillerplatz und Bewegung belohnt wurden. Für die geruhsamen Momente im großen Trubel war ebenfalls gesorgt. Bei Eis Oberfeld im stilvollen Eiscafé und auf dem kleinen Schillerplatz ließen die großen und kleinen Genießer die zart schmelzenden Eis-Köstlichkeiten im Becher und in der Waffel in aller Ruhe auf der Zunge zergehen. Kraft tanken konnten die Besucher auch mit Pizza, Steaks und Bratwurst auf dem Schulhof, der für einen ganzen Tag zum Spielparadies verwandelt war. An den Tischen und Bänken unter dem Schatten der großen Bäume konnte der Blick über das bunte Geschehen kreisen. Auf Einladung von Kurt Oberfeld hatten am Vormittag die Lampertheimer Kindergärten das ganze Spielparadies für sich alleine. Kurt Oberfeld und seine Frau Karin hatten für das Motto zum Kindersommerfest eine glänzende Idee – „Las Vegas“. Das Spielparadies für Erwachsene verfügt wie das großartige LA im Ried über zahlreiche Palmen und heiß ist es dort ja auch. Funkelnde Westen, teils mit Fliege und Hut, in Silber, Rot und Pink zeigten: Hier ist das Team von Eis Oberfeld zum Wohle der Gäste aktiv, beim Eisverkauf, am Getränkestand und bei den Schokoküssen. Eine dunkle Sonnenbrille gehörte von Fall zu Fall dazu. Ein neues Hochglanzoutfit mit Sonnenbrille bekam dann auch Bürgermeister Gottfried Störmer, der gemeinsam mit Kurt Oberfeld die Besucher vor der Bühne begrüßte. Der Bürgermeister zog eine positive Bilanz der Ferienspiele, die nach drei erlebnisreichen Wochen mit der Stadtjugendförderung, Lampertheimer Vereinen und Institutionen am Freitag mit dem Kindersommerfest zu Ende gingen. „Flitze trifft die fünf Sinne“ war das Motto der Ferienspiele und des Parcours auf dem Schillerplatz. Mit dem knallroten Langeweile-Löschmobil Flitze Feuerstein hatten Susanne Camus und ihr Betreuungsteam für das Kindersommerfest einiges mitgebracht, was es zu hören, fühlen und schmecken galt. Kinder, die an allen fünf Stationen mitgemacht hatten, durften sich ein Stofftier aussuchen. Hannelore Nowacki
Wie fühlen sich Kieselsteine und Kastanien an, wie geht man auf Federn? Beim Fußparcours von Flitze Feuerstein machten die Kinderfüße Bekanntschaft mit ganz ungewöhnlichen Bodenmaterialien. Foto: Hannelore Nowacki