Am Sonntag trafen junge Fußballer namhafter Profivereine beim Hallenturnier der Altersklasse U12 aufeinander und lieferten sich spannende Spiele – am Ende siegte der FC Basel. Foto: ohLAMPERTHEIM – Am Sonntag standen sich beim TVL-U12 Hallenmasters bereits zum fünften Mal die jungen Sportler gegenüber und kämpften erbittert um die wichtigen Punkte im Turnier. Durch gute Kontakte konnten zahlreiche namhafte Mannschaften für das Turnier gewonnen werden. „Durch die guten Kontakte der Trainer untereinander kommen auch immer wieder neue Vereine dazu und das Turnier wird auch von Profivereinen gut angenommen“, berichtete Turnierkoordinator Sven Klotz. So fanden sich am Sonntag neben dem Erstplatzierten FC Basel, der im Endspiel gegen die Darmstädter Lilien siegte, auch TSG 1899 Hoffenheim, SpVgg Greuther Fürth, Eintracht Frankfurt und Karlsruher SV, SV Waldhof Mannheim, 1. FC Saarbrücken, 1. FC Kaiserslautern, Kickers Offenbach sowie der Qualifikant TSV Amicitia Viernheim in der Jahnhalle des TVL ein. Auch die des Mannschaft des TV Lampertheim präsentierte sich am Sonntag gut, hatte jedoch gegen die Vereine aus den Nachwuchsleistungszentren keine Chance - ohne Punktgewinn war nach der Vorrunde Schluss.
Auch die Spieler des TV Lampertheim traten im Turnier an. Hier gegen Eintracht Frankfurt. Foto: Eva Wiegand
Auch der Qualifikant aus Viernheim konnte sich beim Turnier gut präsentieren und errang sogar einen Sieg. Dennoch war aber auch für den TSV Amicitia Viernheim nach der Vorrunde hier Ende. Besonders kennzeichnend für das TVL-Hallenmasters sei das familiäre Umfeld. „Das spiegelt sich auch bei den Helfern wider. Da packen auch viele ehemalige Mitglieder mit an“, freute sich Klotz und sprach von einem erneuten großen Erfolg des Turniers. „Besonders freut uns, dass sich alle Mannschaften wieder sehr wohl bei uns gefühlt haben. Danke auch für das Team der neuen Vereinsgaststätte „Da Riccardo“ für die erfolgreiche Premieren-Verpflegung unserer Gäste“, lobte Klotz die gute Organisation des Gaststätten-Teams, denn das Mittagessen für die teilnehmenden Mannschaften sei eines der wesentlichen Turniermerkmale neben der Rundumbande mit den abgerundeten Eishockey-Ecken, die Musikeinspielungen, das Spiel auf große Tore, die Beamer-Anzeigetafel sowie das große Show-Finale.
Den Teilnehmern blieb es zum Schluss per Stimmzettel überlassen, den „Besten Spieler“ und den „Besten Torhüter“ zu wählen, während die Turnierleitung kräftig die Tore mitzählte, um den Torschützenkönig mit der verdienten Torjägerkanone auszeichnen zu können. Als „Bester Spieler“ wurde dann der Basler-Spieler Isaiah Okafor gewählt. Vom Finalisten Darmstadt kam mit Antonio Galic der „Beste Torhüter“ und mit Henry Held auch gleich auch noch der Torschützenkönig. Da es hierbei gleich vier Spieler mit je vier Toren an die Spitze geschafft hatten, wurde laut Statuten der jüngste mit der verdienten Kanone ausgezeichnet. Bei der Siegerehrung packte auch Bürgermeister Gottfried Störmer mit an. Die Pokalübergabe fand, wie bei den Profis üblich, im Konfetti-Regen statt. Eva Wiegand