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  • Fr., 27. März 2015, 11:01 Uhr
    Pfandflaschen-Aktion der Klasse 6 Rc an der Erich-Kästner-Schule

    Über 300 Pfandflaschen gesammelt – Geldspende für UNICEF

    So macht Helfen Spaß. Die Klasse 6 Rc sammelte einen Monat lang Pfandflaschen und entschied sich, den Erlös von etwa 75 bis 90 Euro für das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen UNICEF zu spenden. Außerdem erlernen die Kinder nahezu spielerisch wichtige Kompetenzen. Foto: Hannelore Nowacki


    BÜRSTADT – Sammeln von Plastikpfandflaschen für einen guten Zweck macht großen Spaß, wie die Klasse 6 Rc an der Erich-Kästner-Schule (EKS) mit ihrem Projekt bewies.  Zum Projektabschluss und als Belohnung stand am Mittwoch ein gemeinsames Frühstück auf dem Stundenplan. „Teamfähigkeit und selbständiges Arbeiten“ wie auch die „Stärkung des Verantwortungsbewusstseins für unsere Umwelt im Kleinen wie im Großen“ waren die Kompetenzen, die Lehrer Sven Dehoust bei dieser Aktion im Fach Arbeitslehre mit seinen Schülerinnen und Schülern trainierte. Das klappte sehr gut, wie schon das Ergebnis zeigt. Über 300 Pfandflaschen haben die Kinder gesammelt und das Pfand eingelöst. Die speziell präparierten Kartons hatten sie im Neubau der EKS in sechs Klassenzimmern und in einem der beiden Musikräume aufgestellt. Außerdem hatten sie Plakate und Flyer angefertigt, die auf die Aktion aufmerksam machen sollten. So kamen im Aktionszeitraum vom 27. Februar bis zum 25. März über 300 Flaschen zusammen. Eine tolle Spende mit 70 Flaschen kam zusätzlich von der Klasse 7 Rc, berichtete Sonja. Und noch immer kommen Flaschen hinzu. Zur Auswahl standen ursprünglich zwei Projekte, erzählte Xenia. Die Klasse entschied sich für die Pfandflaschenaktion und mehrheitlich dafür, den Erlös der Aktion an das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen UNICEF zu spenden. Da war nur noch die Frage zu lösen, wer die Flaschen freiwillig zum Supermarkt bringt. Simon erklärte, dass dies kein unlösbares Problem war. Was passierte sonst mit den leeren Pfandflaschen? Viele Hände strecken sich. Sie liegen öfter wie Müll herum oder die Kinder nehmen sie mit nach Hause. Durch den Verzicht auf die eigenen Pfandeinnahmen haben die Kinder somit eine zusätzliche Spende geleistet. Lohnt sich überhaupt dieser Aufwand für eine Spende von 75 bis 90 Euro, war die selbst gestellte Frage. Lehrer Dehoust und die Kinder finden offenkundig: Ja. Und schon steht das nächste Thema auf dem Programm: „Einkaufen, Lebensmittel-Label, faire Produkte“. Hannelore Nowacki

     

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