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  • So., 27. Dezember 2020, 13:48 Uhr
    Landrat Christian Engelhardt dankt Diensttuenden in Leitstellen und Polizeistation, die an den Feiertagen für andere im Dienst sind

    Über 42.000 Einsätze koordiniert

    Landrat Christian Engelhardt informierte sich bei Jens Hake, Fachbereichsleiter der Zentralen Leitstelle, und Markus Stracke, stellvertretender Abteilungsleiter des Bereichs Gefahrenabwehr (v.l.), über die durch die Leitstelle koordinierten Einsätze im Kreis Bergstraße und bedankte sich bei den Mitarbeitenden für ihren Dienst auch an Feiertagen wie Weihnachten und Silvester. Foto: oh


    KREIS BERGSTRASSE – Zum Weihnachtsfest und Jahresende bietet sich vielen die Gelegenheit, innezuhalten und zu resümieren – aber auch um anderen zu danken. Traditionell nutzte Landrat Christian Engelhardt den 24. Dezember dazu, die Krankenhäuser des Kreises, mehrere Polizeistationen und die Zentrale Leitstelle zu besuchen und den Mitarbeitenden dort persönlich für ihre geleistete Arbeit zu danken.

    In diesem Jahr war es für den Landrat jedoch anders: Zwar wurden auch in diesem Jahr Weihnachtsgrüße an diese Einrichtungen verteilt, jedoch ohne persönliche Besuche in den Einrichtungen. 

    „Es ist mir ein Herzensanliegen, mich persönlich für den großartigen Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu bedanken, die an den Feiertagen und darüber hinaus für unser aller Sicherheit und Wohlergehen im Kreis Bergstraße engagiert Dienst tun“, betonte Engelhardt am Heiligen Abend. „Es beeindruckt mich immer wieder, wie viele zurückstecken und auf gemeinsame Stunden mit Familie und Freunden verzichten, um Bergsträßerinnen und Bergsträßern, die Hilfe benötigen, zu helfen.“ Sehr dankbar sei er, dass diese Dienstbereitschaft das gesamte Jahr über vorhanden sei – besonders auch während der Corona-Pandemie. In diesem besonderen Jahr hätten auch viele andere Mitarbeitende der Kreisverwaltung über die Leitstelle und den Katastrophenschutz hinaus – etwa im Gesundheitsamt, im Bürgerservice oder auch in der Kommunikationsabteilung – rund um die Uhr gearbeitet. Um Kontaktpersonen nachzuverfolgen, um die Zahl der Neuinfektionen zu reduzieren und um die Bürgerinnen und Bürger auf dem neuesten Stand zu halten. „Sie alle sind dabei über sich hinausgewachsen und haben Unglaubliches geleistet! Dafür möchte ich auch Ihnen von Herzen danken“, so der Landrat.

    Im Jahr 2020 gab es insgesamt 42.031 Einsätze, im Vergleich zu 49.307 Einsätzen im Jahr 2019. Dabei kam es bei 2.213 Feuerwehreinsätze zu 863 Brandeinsätzen und 1.350 technisches Hilfeleistungen. Bei den rettungsdienstlichen Einsätzen gab es gesamt 38.962 Einsätze, im Vergleich zu 39.636 Einsätzen im Vorjahr. Zudem gab es 98 Einsätze der Notfallseelsorge – ein Jahr zuvor waren es nur 29 gewesen. zg

     

     

     

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