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  • Mo., 27. Juni 2016, 22:24 Uhr
    Dr. Michael Meister zum regelmäßigen Meinungsaustausch bei Bürgermeister Rainer Bersch

    Über aktuelle Situation in Groß-Rohrheim informiert

    GROSS-ROHRHEIM – Zum regelmäßigen Meinungsaustausch traf der Bergsträßer Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen Dr. Michael Meister in Begleitung des örtlichen CDU-Vorsitzenden Georg Friedrich Menger Groß-Rohrheims Bürgermeister Rainer Bersch.

    Keine Probleme hat Bersch mit den Flüchtlingen in seiner Gemeinde. Circa 30 Personen aus Afghanistan, Eritrea, Syrien und dem Irak leben in Groß-Rohrheim. Insbesondere der Asylkreis, bestehend aus ca. 20 ehrenamtlichen Helfern, kümmert sich vorbildlich um diese. Die meisten sprechen inzwischen deutsch und einige haben auch eine Arbeitsstelle gefunden. Ein Flüchtling aus Afghanistan erklärte ausdrücklich, dass er auch der Gemeinde etwas zurückgeben wolle. Er ist der Freiwilligen Feuerwehr beigetreten und hat inzwischen den Grundlehrgang absolviert. So erklärte Bersch, dass die Integration der Flüchtlinge in seiner Gemeinde sehr gut gelungen sei.

    Probleme machten ihm lediglich, dass die Zuweisungen von Flüchtlingen in der Vergangenheit oftmals sehr kurzfristig erfolgten.

    Auch die Freiwillige Feuerwehr ist derzeit auf einem guten Weg. Mittlerweile gibt es eine Kooperation mit der Nachbargemeinde Biblis, deren Feuerwehr bei Bränden tagsüber (von 7 buis 17 Uhr) auch  zum Löschen kommt. Hinzu kommt, dass mit einigen ansässigen Firmen eine Vereinbarung getroffen wurde, dass auswärtige Arbeitnehmer, die Mitglieder der Feuerwehren in ihren Heimatgemeinden sind, auch während der Arbeitszeit als Feuerwehrleute in Groß-Rohrheim zur Verfügung stehen. Für dieses Entgegenkommen ist Bersch den Feuerwehrmitgliedern, aber insbesondere auch den Firmen sehr dankbar. So ist die Brandbekämpfung bei Wohngebäuden derzeit sichergestellt.  Auch wenn es bei Großbränden eine Nachalarmierung der umliegenden Gemeinden, etwa Bensheim oder Bürstadt, gibt, hält Bersch eine weitere Nachrüstung seiner Freiwilligen Feuerwehr für unumgänglich.

    Die Ortsumgehung hat örtlichen Geschäften nicht geschadet, soweit dies Bersch beurteilen kann.

    Diskussionen gibt es bei den Einwohnern bezüglich der Lärmschutzmaßnahmen bei der Bahn. Dessen ungeachtet sind die Lärmschutzmaßnahmen für 2017 oder 2018 geplant. Diese sollen zeitgleich mit dem Umbau als S-Bahnstrecke realisiert werden. Meister plädiert bezüglich der ICE-Neubaustrecke, ein Dialogforum ins Leben zu rufen. Hierbei sollen alle Beteiligten mit eingebunden werden. So würden insbesondere die Anwohner über geplante Maßnahmen frühzeitig informiert und deren Anliegen könnten dann beim Planen noch berücksichtigt werden.

    Auch die Schulkindbetreuung ist derzeit ein Thema in Groß-Rohrheim. Abschließend bedankte sich Bersch bei Meister, der nicht nur in regelmäßigen Abständen seine Gemeinde besuche, sondern immer ein offenes Ohr für die Belange Groß-Rohrheims habe. zg

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