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  • Mi., 27. Januar 2021, 12:14 Uhr
    MARTIN-LUTHER-GEMEINDE: Vielfältige Online-Gottesdienste bis Ostern / Bewusste Entscheidung gegen Präsenzgottesdienste

    Über Zoom und YouTube Gott ganz nahe sein

    Die Martin-Luther-Gemeinde bietet bis Ostern vielfältige Online-Gottesdienste an – mit und ohne Abendmahl, Angebote für Jugendliche, Glaubensfenster und eine besondere Bastelaktion zu Ostern. Archivfoto: oh


    LAMPERTHEIM – Die Martin-Luther-Gemeinde bietet bis Ostern vielfältige Online-Veranstaltungen an – über diese informierten Pfarrer Ralf Kröger und Helmut Schollmeier am Mittwoch im Rahmen eines virtuellen Pressegesprächs.

    Pfarrer Kröger erläuterte hierzu, dass in der jüngsten Kirchenvorstandssitzung überlegt wurde, „was die aktuelle Situation für unsere Gottesdienste bedeutet. Wir haben uns entschlossen, bis auf weiteres aus Präsenzgottesdienste zu verzichten und geplant, wie die Zeit bis Ostern aussehen könnte.”  Der größte Block sind dabei die Online-Gottesdienste. „Diese haben sich im Lauf des Jahres immer weiter entwickelt, und wir haben auch immer mehr an unserem Equipment gearbeitet. Online-Gottesdienste sind nichts mehr neues für uns, wir haben hierfür mittlerweile auch eine eigene Liturgie”, so Pfarrer Kröger weiter. Helmut Schollmeier ergänzte: „Wir möchten keine falschen Zeichen setzen: Alles fährt runter, daher wollen wir  nach außen dokumentieren: Auch wir versuchen mit unseren Möglichkeiten, Kontakte zu vermeiden und Gottesdienste online anzubieten. Dies ist sehr gut händelbar.”

    Den Auftakt der Online-Gottesdienste, an denen die Mitglieder der Gemeinde per Zoom unter https://t1p.de/luthergottesdienst oder via YouTube unter https://t1p.de/luthertube teilnehmen können, bildet der Gottesdienst am 31. Januar um 10 Uhr. Mittlerweile wurden bereits einige Male Gottesdienste online mit Abendmahl gefeiert. Aufgrund der positiven Resonanz für dieses „Abendmahl zuhause” wird dies auch bis Ostern mehrmals angeboten, und zwar am 7. Februar, am 7. März und am 1. April, hier als Online-Tischabendmahl anlässlich des Gründonnerstages.

    Eine Besonderheit sind Abendgottesdienste, die jeden zweiten Sonntag im Monat stattfinden und die  musikalisch geprägt sind. Am 14. Februar präsentiert das Bollwerk-Duo mit Barbara Boll und Matthias Klöpsch in diesem Rahmen deutsche Schlager und deutschen Pop. Darüber hinaus geht es in diesem Gottesdienst darum, wie wir uns verständlich machen und wie wir aufeinander hören – dabei wird auch der Valentinstag eine Rolle spielen. Am 14. März wird Matthias Karb passend zur Passionszeit Lieder voller Leidenschaft präsentieren. 

    Am 20. März findet unter dem Motto „Ganz der Papa“ ein Jugendgottesdienst statt – die Jugendlichen sind gerade dabei, Videoclips zu drehen. Ein weiterer Höhepunkt wird der Familiengottesdienst am Ostersonntag sein: Rechtzeitig vor dem 4. April wird Material verpackt, das vor der Kirche abgeholt werden kann. Am Ostersonntag selbst kann dann um 10 Uhr gemeinsam zuhause gebastelt werden.

    Zudem wird es während der Passionszeit sogenannte Glaubensfenster geben – immer mittwochs um 19.30 Uhr unter https://t1p.de/glaubensfenster. „Dies sind Fenster zum Glauben hinein und aus dem Leben hinaus”, so Pfarrer Kröger. „Schau an, ein Kreuz” wurde dabei als Thema gewählt , jedesmal geht es um eine besondere Kreuzdarstellung – keine klassische, sondern Kreuze die uns im Alltag begegnen. 

    Und für alle, die den Besuch in einer Kneipe vermissen und auch das direkte Gespräch mit dem Gegenüber, hat sich die Martin-Luther-Gemeinde ebenfalls etwas Besonderes einfallen lassen: Ein Online-After-Work-Meeting am 23. Februar. Die Idee hierzu ist, dass man sich mit einem Glas Bier in der Hand online zur Begegnung trifft. „Dies ist ein Angebot der Begegnung, wir reden über Gott und die Welt”, ergänzte Pfarrer Kröger, der klarstellt: „Online-Gottesdienste sind keine Notlösung mehr, wie dies zu Beginn der Pandemie war. Wir werden diese sicher auch nach Corona weiter fortführen, damit Gemeindemitglieder sowohl in der Kirche als auch online teilnehmen können. Wir kommen so zu den Leuten ohne dass diese zu uns kommen müssen.” Benjamin Kloos

     

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