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  • Mo., 28. Januar 2019, 08:46 Uhr
    Zehn neue Betreuer nehmen ihre Arbeit auf/ Diakonie Stiftung unterstützt finanziell

    „Umgang mit Demenz“ – Ehrenamtliche erhalten ihre Zertifikate

    Malen, Basteln, Spielen und Konzentrationstraining – im Kurs erhielten die zehn Teilnehmerinnen von Gedächtnistrainer Andreas Konrad (links) Tipps, wie sie die Zeit mit den Demenzpatienten gestalten können. Eine Rose, verbunden mit einem großen Dankeschön, überreichte Martina Seelinger von der Diakonie Stiftung (rechts). Foto: Eva Wiegand


    LAMPERTHEIM – Am Samstagnachmittag fand der Abschluss und die offizielle Zertifikatübergabe der Schulung „Umgang mit Demenz“ in der Tagesbetreuung „Meine Zeit“ in der Kaiserstraße statt. Im Turnus von eineinhalb Jahre startet die Diakoniestation einen neuen Kurs, um engagierte Helfer zu Betreuern auszubilden. Diesmal waren es zehn Frauen aus Lampertheim, den Stadtteilen Hofheim und Hüttenfeld sowie aus Bürstadt, die sich in den vergangenen Wochen zu ehrenamtlichen Betreuerinnen ausbilden ließen. 

    Inhalt des Kurses war unter anderem der theoretische Teil. Hierzu schulte die Gerontologin Frauke Bartsch-Meyer die  Teilnehmer zum Thema Kommunikationsmöglichkeiten mit demenziell erkrankten Menschen. Konrad Andreas, zertifizierter Gedächtnis- und Bewegungstrainer führte durch den praktischen Teil. Dieser stellte Gedächtnistraining und Bewegungsübungen für ältere Menschen und Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz in den Vordergrund. So lernten die Teilnehmerinnen im Rahmen der Schulung, wie man auf demenziell Erkrankte zugeht, welche Formen dabei beachtet werden sollten. „Wichtig ist, dass man die Menschen nicht über- oder unterfordert, sondern sie wertschätzt“, machte Christa Gebhardt, Pflegedienstleiterin der Diakoniestation deutlich. Nach der insgesamt 30-stündigen Schulung, aufgeteilt auf drei Samstage, übergab sie den Teilnehmerinnen zum Abschluss ihre Zertifikate. Eine Rose überreichte zudem Martina Seelinger, die Vorsitzende der Diakonie Stiftung, die bei der Gründung der Tagesbetreuung „Meine Zeit“ Anschub geleistet hat und bereits die dritte Schulung „Umgang mit Demenz“ finanziell unterstützt. „Wir sind sehr dankbar, diese Einrichtung ins Leben gerufen zu haben und ich freue mich immer, wenn ich Ehrenamtliche sehe, die drei Wochenenden geopfert haben, um sich ausbilden zu lassen. Ein großes Dankeschön“, lobte Seelinger das Engagement. Zukünftig werden die Helferinnen nicht nur in der Tagesbetreuung eingesetzt, sondern auch in Einzelbetreuungen die Angehörigen demenziell Erkrankter entlasten. Eva Wiegand

     

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