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  • Mo., 04. Januar 2016, 09:34 Uhr
    Odenwaldklub Lampertheim eröffnete Kalenderjahr mit traditionellem Neujahrsempfang

    Umgebung erfahren und erleben

    Marius Schmidt (Mitte) gibt Ausblick auf das Vereinsjahr 2016. An seiner Seite der Erste Stadtrat Jens Klingler (l.) und Bürgermeister Gottfried Störmer. Foto: Meike Paul


    LAMPERTHEIM – Er hatte in einem Ratgeber gelesen, dass man es im Neuen Jahr tunlichst vermeiden sollte, langweilige Neujahrsempfänge zu besuchen. Deshalb fasste sich Pressewart Marius Schmidt in seiner Ansprache am vergangenen Sonntag im Vereinsheim des Odenwaldklubs Lampertheim (OWK) kurz. Er appellierte viel mehr an die Stadt, die über die Vereinsförderrichtlinien nachdenken möchte und den Zuschuss von 500 Euro im Jahr zum Erhalt und zur Pflege des Vereinsheims nicht zu kürzen: „Wir sind auf dieses Geld angewiesen. Gerade weil wir unser Heim im Sandtorfer Weg nicht nur für vereinsinterne Veranstaltungen nutzen, sondern auch anderen Gruppierungen und für größere Stadtevents zur Verfügung stellen." Auch einen Ausblick auf bevorstehende Veranstaltungen gab Schmidt. So seien im Jahr 2016 etwa 30 Events geplant, darunter Wanderungen, Fahrradtouren und Draisinenfahrten, die sich etwa im Zweiwochen-Rhythmus abwechseln. Zum Beispiel der Wander-Saisonauftakt am Sonntag, 20. März, der in Kooperation mit der Tourismusagentur eine Genusswanderung mit historischen Vorträgen durch die Heide und den Wald sein wird, das Haxenessen am 1. Mai, bei dem auch das Ponyreiten stattfindet, oder der Kreiswandertag am 19. Juni, der mit dem Heimat- und Geschichtsverein Nordheim die Burg Stein ins Visier nimmt. Außerdem verwies Marius Schmidt auf  dasPappel-  und Herbstfest. „Wir haben ein Buch vor uns, mit 366 weißen Seiten, denn 2016 ist ein Schaltjahr. Wir haben die Möglichkeit, es mit tollen Erlebnissen zu beschreiben und der Odenwaldklub will hierfür einen großen Beitrag leisten.” So stehe die Vereinsarbeit unter der Grossüberschrift „Erlaufen und erwandern, erfahren und erleben". Eine Einstellung, die Bürgermeister Gottfried Störmer lobte. Außerdem betonte das Stadtoberhaupt, dass man die Förderung solch aktiver Vereine keinesfalls kürzen, sondern vielmehr mit einer Überarbeitung der Förderregeln unengagierte Vereine zur Teilnahme am Stadtgeschehen bewegen wolle. Außerdem animierte Störmer zur Mitgliederaquise: „Jetzt zählen Sie 100 Mitglieder. Ich hätte kein Problem damit, das erste Mitglied der nächsten 100 zu werden!" Zu guter letzt schloss sich der Erste Stadtrat Jens Klingler mit Neujahrswünschen an. Er erinnere, dass die SPD die Räumlichkeiten des Odenwaldklubs zur Klausurtagung nutze und man dafür sehr dankbar sei.

    Bevor man sich schließlich zuprostete, überreichte Marius Schmidt der Stadt eine Ausarbeitung eines 70 Kilometer langen Wanderweges durch Lampertheim, die er mit seinem Großvater, dem 1. Vereinsvorsitzenden Horst Schmidt, angefertigt hatte. „Das ein Weg umgesetzt wird, ist von der Stadt beschlossen. Wir wollen hiermit ein paar Anregungen geben und würden uns freuen, wenn wir als Verein auch in Sachen Beschilderung und Routenplanung behilflich sein können." Meike Paul

     

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