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  • Mo., 13. Januar 2014, 12:54 Uhr
    Volles Haus bei festlichem Neujahrskonzert der „Starkenburg Philharmoniker“ in der Hans-Pfeiffer-Halle

    Unbändige Lebensfreude nach Wiener Art

    Die „Starkenburg Philharmoniker“ unter der Leitung von Günther Stegmüller hatten mit Sopranistin Gunda Baumgärtner und Tenor Lemuel Quento starke Partner gefunden. Foto: Hannelore Nowacki


    LAMPERTHEIM  – So darf das neue Jahr gerne weitermachen. Unbändige Lebensfreude nach Wiener Art und beschwingende Melodien waren am Sonntagabend in der Hans-Pfeiffer-Halle geboten. Ein Erlebnis, das die Konzertbesucher mit begeistertem Applaus feierten und am Schluss noch eine reichliche Zugabe als Sahnehäubchen erhielten. Das fünfzigköpfige Orchester der „Starkenburg Philharmoniker“ unter der Leitung von Günther Stegmüller spielte vor vollem Haus - fast 600 Besucher waren der Einladung von „cultur communal“ der Stadt Lampertheim und Bürgerstiftung zur äußerst unterhaltsamen musikalischen Reise nach Wien gefolgt. Bürgermeister Gottfried Störmer eröffnete das Konzert mit Neujahrsgrüßen und Dank an die Bürgerstiftung und Sponsoren. Dagmar Weber begleitete die musikalische Reise auf charmante Weise mit ihrer ebenso informativen wie inspirierenden Moderation.

    „Ein Morgen, ein Mittag, ein Abend in Wien“ von Franz von Suppé war der Auftakt zum zweistündigen Musikgenuss, in dem die Komponisten Johann Strauß und Emmerich Kálmán mit mehreren weltbekannten Stücken den Ton angaben. Weitere Werke waren von Emil Nikolaus Reznicek mit der Ouvertüre zur komischen Oper „Donna Diana“ und vom Dänen  Hans Christian Lumbye, dessen rasanter „Champagner-Galopp“ von  Wiener Blut beseelt ist. Dazu passend hatten sich in der halbstündigen geselligen Pause viele Konzertbesucher mit perlendem Sekt eingestimmt. Trompetensolist Sven Schober verlieh den Klängen in Joseph Haydns „Trompetenkonzert Es-Dur“ Flügel – mit Direktflug ins schöne Wien. Streichen ist wundervoll, doch Saiten-Zupfen gibt den Sinnen Zeit für zarte Gefühle, wie die Streicher in der „Pizzicato Polka“ von Johann Strauß eindrucksvoll bewiesen.

    Als Gastkünstler verwöhnten Sopranistin Gunda Baumgärtner und Tenor Lemuel Quento das Publikum auf besondere Weise – ob solo oder im temperamentvollen Duett mit musikalischen und szenischen Leckerbissen. Bezaubernd sang Gunda Baumgärtner die „Frühlingsstimmen“ von Johann Strauß, witzig setzte sie die „Zigeunergeigen“ von Emmerich Kálmán aus seiner Operette „Gräfin Mariza“ in Szene. Herzergreifend, eindringlich und sehnsuchtsvoll grüßte Tenor Quento „mein Wien“ und natürlich die reizenden Wiener Frauen aus Kálmáns Operette. Tanzpaare des Tanzsportclubs Rot-Weiß Viernheim schwebten mit „Wiener Blut“, einem Walzer von Johann Strauß, durch die Halle. Leichtfüßig und in bester Stimmung macht sich nun das neue Jahr auf – bis zum vierten Neujahrskonzert.

    Hannelore Nowacki

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    Das festliche Neujahrskonzert mit den „Starkenburg Philharmonikern“ war ein stimmungsvolles Erlebnis mit viel Herzblut und Wiener Blut. Foto: Hannelore Nowacki

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