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  • Fr., 01. August 2014, 15:47 Uhr
    Gesundheitsamt bestätigt ausgezeichnete Badewasserqualität der Badeseen im Kreis Bergstraße

    Ungetrübter Badespaß in unserer Region

    Überzeugten sich persönlich von der guten Wasserqualität der Badeseen im Kreis Bergstraße: Susanne Schäfer, Bereichsleiterin Kommunikation GGEW, Heike Bührer, Leiterin Bäderbetrieb, Dr. Sabine Güssow, Leiterin des Haus des Gesundheit, Matthias Schimpf, Kreisbeigeordneter und Gesundheitsdezernent sowie Uwe Schuch, Mitarbeiter des Hauses der Gesundheit. Foto: oh


    KREIS BERGSTRASSE – Im Hinblick auf die Wasserqualität können sich Besucher auf ein erfrischendes Badevergnügen freuen, denn diese ist  in unserem Kreis ausgezeichnet. „Auch in dieser Saison sorgt unser Gesundheitsamt und das Hessische Landesamt für Umwelt und Geologie wieder dafür, dass die Badegewässer auf ihre hygienischen Parameter überwacht werden“, betont Matthias Schimpf, Kreisbeigeordneter und Dezernent für Gesundheit, Verbraucherschutz und Veterinärwesen.

    Im Kreis Bergstraße sind 3 Badeseen beim Hessischen Landesamt für Umwelt und Geologie als EU-Badegewässer registriert. Dazu zählen der Badesee Bensheim, der Badesee Lampertheim und der Kärcher Surfsee in Biblis. Die europäische Badegewässerrichtlinie vom 15. Februar 2006 fordert, dass Oberflächengewässer, an denen mit einer großen Zahl von Badenden zu rechnen ist, als EU-Badegewässer gemeldet, überwacht und bewirtschaftet werden müssen. Sie legt europaweit einheitliche Untersuchungsverfahren fest, nach denen die hygienische Wasserqualität in Badeseen zu erfassen ist. Alle 3 Seen im Kreis Bergstraße wurden bei der statistischen Auswertung der Beprobungsbefunde in der Saison 2013 von der Europäischen Union als ausgezeichnet eingestuft.

    Das Kreisgesundheitsamt überwacht nicht nur die Badewasserqualität in regelmäßigen Abständen innerhalb der Badesaison, sondern erstellt auch die Beprobungspläne und koordiniert die Probenahmen mit den Betreibern und externen Laboren. Die eingehenden Laborwerte werden zeitnah an das Hessische Landesamt für Umwelt und Geologie übermittelt. Bei den beiden Untersuchungsparametern Escherichia coli und Enterokokken handelt es sich um spezielle Indikatorkeime, deren Konzentration nach Verunreinigung mit Fäkalien ansteigen kann. Neben der Temperaturmessung wird die Sichttiefe mittels einer Secci-Scheibe ermittelt. Diese gibt Hinweise auf Trübungen, wie eine eventuelle Algenbildung. Zusätzlich erfolgt bei der Beprobung eine Sichtkontrolle auf Verunreinigungen oder sonstige Auffälligkeiten. Weitere Informationen, sowie aktuelle Messwerte aus der laufenden Saison erhalten Sie unter: http://badeseen.hlug.de. zg

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