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  • Do., 18. Januar 2018, 16:33 Uhr
    TIP stellt regelmäßig Bücher aus dem LiteraTurm vor / Serie erfolgreich gestartet

    Unterhaltsame Lesefreuden aus dem Bücherschrank Lampertheim

    Eine wahre Schatzkiste für alle Bücherfreunde: Der LiteraTurm im Lampertheimer Stadtpark. Foto: Benjamin Kloos


    LAMPERTHEIM – Anfang des Jahres hat der TIP eine neue Serie gestartet, in der Bücher aus dem LiteraTurm, dem offenen Bücherschrank im Lampertheimer Stadtpark, vorgestellt werden – mit überaus positivem Erfolg. Denn Lesen spielt in der heutigen Zeit eine große Rolle, sorgt es doch nicht nur für Bildung, sondern vor allem auch für Entspannung. Aufgrund der großen Resonanz wird der TIP nun jeden Samstag Bücher aus dem LiteraTurm vorstellen. Das besondere an der Aktion des TIP: Die vorgestellte Bücher werden zuvor aus dem Bücherschrank entnommen und am Erscheinungstag der entsprechenden TIP-Ausgabe wieder in diesen gestellt und somit Ihnen, den TIP-Lesern, dort zur Verfügung stehen – so wie am kommenden Samstag, 20. Januar.

    Spannende Reise nach Venedig 

    So wie „Die Reise nach Venedig” von Utta Danella. Endlich hat Pony die grässliche Schule hinter sich gebracht, ihr Abitur gebaut und darf nun zur Belohnung eine Reise nach Venedig machen - freilich mit der älteren Schwester Marlise, die schon ein bisschen arg etabliert ist. Im Zug lernen sie einen hinreißend charmanten venezianischen Grafen kennen, der sich ihnen als Begleiter in seiner Heimatstadt anbietet. Und damit gerät Pony in den Strudel turbulenter, undurchsichtiger Ereignisse. Welches Geheimnis verbirgt sich in dem düsteren alten Palazzo, und was hat es mit dem kostbaren Rubinschmuck auf sich? Wird es der vorwitzigen Pony gelingen, alle Abenteuer wieder gut zu überstehen?

    Unterschiede von Mann und Frau

    Im „Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken” liefern Allan und Barbara Pease „ganz natürliche Erklärungen für eigentlich unerklärliche Schwächen”. Intelligent, geistreich und kontrovers verbinden sie neueste Erkenntnisse der Gehirn- und Evolutionsforschung mit aktueller Verhaltenspsychologie. Endlich eine Antwort auf die Frage, warum Frauen und Männer so sind, wie sie sind, und warum sie gerade deshalb so wunderbar miteinander auskommen können.

    Geschichte einer langsamen Erblindung

    „Blindfisch" von Jim Knipfel erzählt die Geschichte einer langsamen Erblindung. Jim Knipfel ist der blinde Seher in modernem Gewand. Konfrontiert mit der unausweichlichen Wahrheit einer unheilbaren Krankheit, die ihm langsam das Augenlicht raubt, sieht er überall die Lüge. Die Lüge der einem blinden Gesundheitswahn verfallenen Gesellschaft, die der überforderten Eltern und Freunde, die der eloquenten, aber teilnahmslosen Therapeuten. Anstatt still zu leiden, reagiert Knipfel auf seine Weise. Er lacht über alles, schmeißt Ehe und Studium, zieht vom kleinbürgerlichen Wisconsin in einen New Yorker Slum, treibt sich mit den „Versagern” herum, stiehlt, säuft, schluckt Tabletten – ein junger Mann aus gutem Hause auf der Überholspur ins Vergessen. Irgendwann entdeckt er das Schreiben. Das Papier erträgt seine Wahrheiten; endlich kann er sie teilen. Er beschreibt sein Leben, seine Angst, seine Hoffnung.

    Bücher für alle

    Damit alle in den Genuss des Lesens von Büchern kommen können, wurde die Idee der offenen Bücherschränke geboren. So wie der LiteraTurm im Stadtpark in Lampertheim, in dem dank der Bürgerstiftung und zahlreichen Unterstützern Platz für bis zu 400 Büchern steht.

    Das Konzept des LiteraTurms ist einfach: Aus diesem Regal, das bewusst an zentraler Stelle im Park aufgestellt wird und zusätzliches Leben in diesen bringen soll, können die Bürger ein Buch herausnehmen, lesen, wieder zurück stellen oder einfach mit nach Hause nehmen. Bücher, die zu Hause keinen Platz mehr haben und für andere lesenswert erscheinen, können gerne hinzugestellt werden. Bücher aller Art sind willkommen: Romane, Krimis, Kinderbücher, Sachbücher undundund. Aber bitte achten Sie darauf, dass die Bücher, die Sie in den Bücherschrank stellen, einen Mehrwert für weitere Leser haben und in kleinster Art und Weise über gesetzes- oder verfassungsfeindlichen Inhalt verfügen dürfen. Parkbänke in der Nähe laden zum Verweilen und Lesen ein – auch an sonnigen Wintertagen. Benjamin Kloos

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