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  • Do., 10. November 2016, 09:11 Uhr
    Stadtverwaltung Lampertheim appelliert an Bürger und Nutzer städtischer Einrichtungen / Tischtennisplatte auf Spielplatz zerstört

    Vandalismus und Pflanzendiebstahl sorgen für Ärger

    LAMPERTHEIM – Es ist mehr als nur ärgerlich: In der jüngsten Vergangenheit nahmen die Vandalismusschäden auf städtischen Spielplätzen wieder zu. Zuletzt gab es unter anderem an einer Tischtennisplatte auf dem Spielplatz Rosenstock Schäden – die Platte wurde auf unbefestigten Grund getragen und vermutlich durch mehrere Sprünge in der Mitte zerbrochen. Hier entstand ein Gesamtsachschaden von 2.000 Euro, wobei der materielle Wert noch weit hinter dem ideellen Schaden zurückliegt. Denn Kindern und Jugendlichen wurde und wird so die Freude am Spiel genommen, mutwillig und ohne Sinn.

    Auch im Bereich des Pflanzendiebstahls mehren sich die Vorfälle: So wurden in der Amselstraße aus mehreren Pflanzkübeln entlang des gesamten Straßenzuges Pflanzen entwendet. 

    Ein ähnliches Bild zeichnet sich derzeit auch in Hofheim ab. Die Grillhütte ist in den Monaten von Oktober bis April nicht im Betrieb. Gerade in dieser Zeit kommt es jedoch immer wieder dazu, dass die Grillhütte vorwiegend an Wochenenden als Treffpunkt genutzt wird. Dabei hinterlassen die „Benutzer” die Grillhütte in einem desolaten Zustand. Abfälle und Zigarettenreste werden im gesamten Areal verteilt aufgefunden, Flaschen werden aufgeworfen und auf den Tischen wird mutwillig Kerzenwachs ausgegossen. 

    „Wenn jemand die Grillhütte als reinen Treffpunkt nutzt, ohne dort zu grillen, spricht aus unserer Sicht auch außerhalb der Öffnungszeiten nichts dagegen. Allerdings sollte diese so verlassen werde, wie sie auch vorgefunden wurde – in einem einwandfreien Zustand“, erläuterte Bürgermeister Gottfried Störmer im Rahmen eines Magistratspressegesprächs. 

    Denn für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Technischen Betriebsdienste besteht durch die Verunreinigungen und Zerstörungen ein erheblicher Reinigungsaufwand. Der Fachdienst Sicherheit und Ordnung wird im Zuge der unschönen Vorkommnisse entsprechende Kontrollen vornehmen bzw. diese intensivieren. „Wir möchten auf diesem Wege auch die Anwohner und Nutzer der öffentlichen Einrichtungen für solche Vorfälle sensibilisieren und appellieren an diese, mögliche Beobachtungen bei Polizei oder Stadtverwaltung zu melden“, hofft Bürgermeister Gottfried Störmer auf Unterstützung seitens der Bevölkerung – wobei zunächst nicht eine Strafanzeige im Vordergrund steht, sondern aus Sicht des Stadtoberhauptes häufig auch entsprechende Ermahnungen ausreichen. Benjamin Kloos
     

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