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  • So., 13. November 2016, 13:06 Uhr
    Kranzniederlegung und Gedenken an Opfer von Terror, Krieg und Gewalt am Volkstrauertag in Hüttenfeld

    „Vergessen macht sich breit und brauner Nebel zieht auf“

    Ortsvorsteher Karl-Heinz Berg und Pfarrer Patrick Fleckenstein bei der Kranzniederlegung. Foto: ehr


    HÜTTENFELD – Auch auf dem Friedhof in Hüttenfeld gedachten viele Bürgerinnen und Bürger den vielen Opfer von Terror, Krieg und Gewalt. Ortsvorsteher Karl-Heinz Berg eröffnete die Gedenkveranstaltung in der Hüttenfelder Friedhofshalle mit dem Rückblick auf die beiden Weltkriege des letzten Jahrhunderts, die  mit der Ermordung des Thronfolgerehepaares Franz Ferdinand mit seine Frau Sophie ihren Ausgangspunkt hatten. Der Wunsch nach der Katastrophe 2. Weltkrieg auf eine Welt ohne Krieg wurde immer mehr ad absurdum geführt. Bis heute sterben viele Unschuldige bei Krieg und Terror.

    Pfarrer Patrick Fleckenstein von der katholischen Herz-Jesu-Gemeinde stellte die Frage, ob noch jemand der Opfer von Krieg und Gewalt gedenken würde, gäbe es diesen Gedenktag nicht. „Vergessen macht sich breit und brauner Nebel zieht auf“, so warnte der neue Geistliche in Hüttenfeld davor, dass mit dem Sterben der Generation, die diese schrecklichen Zeiten noch erleben mussten, auch die Gefahr wachse, dass sich solche Katastrophen wiederholen könnten.

    Der Männerchor des Sängerbund Hüttenfeld unter der Leitung von Marc Bugert drückte den Wunsch nach Frieden mit zwei Liedern aus, in denen der Friede in deutsch, russisch und lateinisch besungen wurde. Ortsvorsteher Karlheinz Berg und Patrick Fleckenstein legten einen Kranz an der Gedenktafel für die Kriegsopfer nieder. ehr

     

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