Die NABU-Kindergruppe beschäftigte sich hautnah mit Schafen. Foto: oh
BÜRSTADT – Am Samstag traf sich die NABU-Kindergruppe zum Thema Haustiere. Die Kinder trafen auf dem NABU-Gelände ein und machten große Augen, denn eine kleine Schafherde weidete auf der großen Wiese. Die 21 Tiere der Rasse Krainer Steinschafe von Daniela Kunschke hatten bei uns eine Zwischenweide gefunden, bevor sie am Samstag auf ihren nächsten Standort umziehen konnten.
Um die Schafe kennen zu lernen, wurde erst einmal genau beobachtet. Wie sehen die Schafe aus? Wie verhalten sie sich? Wie reagieren sie auf Menschen? Die Kinder entdeckten, dass viele Schafe unter einem Baum lagen und kauten und kauten und … Carlo und Lars hatten in der Schule schon etwas über Wiederkäuer erfahren, das sie uns erzählen konnten. Wir Menschen würgen unser Essen ja nicht hoch, um es dann noch einmal zu kauen, denn dazu benötigen Wiederkäuer zusätzliche Mägen. Wie all diese Mägen heißen (Pansen, Netzmagen, Blättermagen, Labmagen) wurde schnell herausgefunden.
Nach diesem ersten Kennenlernen erzählte Daniele Kunschke von ihrer Arbeit mit den Schafen und ihren beiden Hunden, sie zeigte wie der Langhaarcollie mit Kommandos von Daniela die Herde durch sein Verhalten steuern kann.
Nun waren die Kinder an der Reihe. Sie sollten die Arbeit des Hundes übernehmen und die Schafe gezielt über das Gelände bewegen. Jeweils fünf Kinder machten sich an die Aufgabe und lernten sehr schnell, das Verhalten der Schafe einzuschätzen. Das Wichtigste dabei war, dass sie sich gut absprechen und im Team zusammenarbeiten mussten, um an’s Ziel zu kommen.
Nun konnten die Kinder Daniela noch ihre Fragen stellen. Nach einer abschließenden Schmuserunde mit den Schafen konnten die abholenden Eltern ihre Kinder nur sehr schwer dazu bringen, sich von den liebgewonnenen Tieren zu verabschieden. zg