Lehrer und Schüler gestalten schönes und abwechslungsreiches Orchesterkonzert in der St. Andreaskirche
Viel Applaus für die Musikschüler
Filmmusik aus „Top Gun“ und „Herr der Ringe“ gab es von den Musikern des Gitarrenorchesters unter Leitung von Rudi Weinacker. Foto: Eva Wiegand
LAMPERTHEIM – Viele Wochen haben die Schüler der Musikschule auf dieses Ereignis hingearbeitet: das Orchesterkonzert der Musikschule Lampertheim. Unter dem Motto „Stimmungsvolle Musik für große Besetzungen“ zeigten das Jugendorchester, das Streichensemble, das Kammerorchester, das Gitarrenensemble und das Querflötenensemble einmal mehr kurz vor Weihnachten ihr Können. Dank der vielen Möglichkeiten, die die Musikschule ihren Schülern bietet, können die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen in zahlreichen Orchestern und Enbembles ihren Spielspaß fördern und ihre Fähigkeiten ausbauen. Als letztes Konzert des Jahres, hat das Orchesterkonzert der Musikschule bereits eine lange Tradition. Mit einigen klassischen Werken, aber auch vielen Filmmelodien begeisterten die Musiker in diesem Jahr das Publikum. Den Anfang machte das Streichensemble mit „Yesterday“ sowie Johannes Brahms „Walzer“. „Brahms hat das Stück ursprünglich für Klavier geschrieben, mit dem Orchester klingt es aber nochmal so gut“, kündigte Susanne Weinacker, die das Streichensemble und das Jugendorchester leitet und durch den Nachmittag führte, an. Und sie behielt recht – für den Auftritt des Streichensembles gab es viel Applaus. Genauso begeisterte auch das Jugendorchester die Zuhörer mit zwei klassischen Werken. Zu hören war unter anderem die Sinfonie h-Moll, auch als „Die Unvollendete“ bekannt. Dieses Stück sei für große Orchester mit Bläsern geschrieben, ließ Weinacker das Publikum wissen, „hier hören sie eine kammermusikalische Fassung für kleine Orchester.“ Das Gitarrenensemble machte diesmal einen Streifzug durch die Filmmusik und spielte unter anderem gekonnt Melodien aus„Top Gun“ und „Herr der Ringe“. Schließlich zeigte auch das Flötenensemble bei zwei Stücken sein anspruchsvolles Repertoire. Nach Telemanns Concerto gab es hier Kontrastprogramm mit „I will follow him“ aus dem Film „Sister Act“. Den Schlusspunkt des musikalischen Nachmittags setzte das Lampertheimer Kammerorchester unter Leitung von Iveta Schober mit Karl Jenkins Palladio Allegretto und entließ das beschwingte Publikum nach einem gelungenen Konzert auf den Nachhauseweg. Eva Wiegand