SAINÄWWEL: Schauspieltruppe prüft Alternativen zur Präsentation / Interessierte Schauspieler und Helfer herzlich willkommen
Viel Vekäh im falsche Nescht…
„Die Sainäweel” können derzeit nicht an gemeinsame Proben denken, überlegen aber Alternativen, um nah bei ihren Zuschauern zu sein. Archivfoto: Hannelore Nowacki
SAINÄWWEL: Schauspieltruppe prüft Alternativen zur Präsentation / Interessierte Schauspieler und Helfer herzlich willkommen
BÜRSTADT – Corona hat die Sainäwwel im Frühjahr, wie viele andere auch, komplett ausgebremst.
Die Möglichkeiten für Auftritte sind an die zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten gebunden.
Für die Mundarttheatergruppe ist Riedrode die Heimspielstätte geworden. Dort die notwendigen
Abstandsregeln einzuhalten ist schwierig. Derzeit bedeutet dies, dass bei einer Aufführung nur
ein Bruchteil der Leute kommen kann. Die Schauspieltruppe müsste aufgrund der bisherigen
Nachfrage viel öfter Spielen und sicherlich werden auch Zuschauer aus Respekt vor Covid-19
nicht kommen. Alles Randbedingungen, die niemand einschätzen kann und erst recht nicht mit
Blick auf die kommende Spielsaison im Frühjahr 2021. Auch an gemeinsames Proben der Schauspieler mit den geltenden Abstandsregeln ist derzeit nicht zu denken. Erst recht nicht, wenn man die Sainäwwel kennt und weiß, wie intensiv es auf der Bühne immer in den Stücken zugehen kann.
Die Schauspieltruppe um die Vorsitzende Gabi Schäfer-Bauer hat daher schweren Herzens
beschlossen, nicht in der üblichen Form im ersten Halbjahr 2021 auf die Bühne zu gehen.
Der letzte Auftritt vor Publikum war im Mai 2019 in Riedrode. Danach gab es die Vorbereitungen
auf das Stück „Viel Vekäh im falsche Nescht“ ab Oktober 2019 bis im Frühjahr 2020. Alles
war zur Premiere bereit. Dann zeichnete sich ab März 2020 Corona am Horizont ab und die
Premiere am 27.03.2020 wurde abgesagt.
Das Ziel der Theatertruppe ist es, den Zuschauern mit Mundarttheater eine Freude zu bereiten.
Derzeit ist dieses Ziel am Horizont nicht auszumachen. Normalerweise würden nun die Proben
beginnen, aber dies umzusetzen ist derzeit der Theatertruppe zu schwierig.
Trotzdem wollen die Sainäwwel nah bei ihren Zuschauern sein und sich in einer anderen Form
zeigen. Erste Ideen sind geformt und ein Konzept wird derzeit erarbeitet.
Jeder der mal bei einer Aufführung der Sainäwwel war, wird bestätigen, dass nicht nur die
Zuschauer Spaß haben, sondern auch diejenigen auf und hinter der Bühne. Der Theaterverein
Zieht seine Motivation daraus mit den Zuschauern die Bäschdädder Mundart zu pflegen und
„lebt“ immer seine Stücke.
Interessierte Schauspieler und Helfer herzlich willkommen
Es ist – wie beschrieben - ein anderes Konzept für Aufführungen geplant. In diesem
Zusammenhang gibt es bestimmt lebensfrohe Menschen in allen Altersgruppen, welche gerne
mal dabei mitmachen oder reinschnuppern wollen. Hierzu kann man sich bei allen
Vereinsmitgliedern oder beim Vorstand melden. Gerne wird dann zu einem ersten Termin eingeladen. zg